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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
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Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

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Lara Nahrwold (montags, mittwochs, dienstags) – nahrwold(at)hfmakademie.de
Celina Schimmer (montags, mittwochs, donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

Termin

Die Revolution findet trotzdem statt. Das Kino von Pier Paolo Pasolini: „Nation, Pigs, und Cha- cha-cha in Pasolini‘s Mamma Roma“

Zu einem Zeitpunkt, an dem Italien ein bislang ungekanntes Wirtschaftswachstum erlebt und in den Kreis der voll industrialisierten Nationen eintritt, erklärt Pasolini in Mamma Roma (1962) das nationalkulturelle Projekt für gescheitert, das mit dem filmischen Neorealismus der 1940er Jahre assoziiert wird und von den kleinbürgerlichen Aspirationen der städtischen Unterschicht getragen war. In...

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Zu einem Zeitpunkt, an dem Italien ein bislang ungekanntes Wirtschaftswachstum erlebt und in den Kreis der voll industrialisierten Nationen eintritt, erklärt Pasolini in Mamma Roma (1962) das nationalkulturelle Projekt für gescheitert, das mit dem filmischen Neorealismus der 1940er Jahre assoziiert wird und von den kleinbürgerlichen Aspirationen der städtischen Unterschicht getragen war. In Pasolinis Film kommt das Scheitern dieses nationalen Projekts in den vielschichtigen Beziehungen zwischen Sex, Musik und Wiederholung zum Ausdruck, die eine Markierung des historischen Realen darstellen, welches das neue Italien weder zu verarbeiten noch zu assimilieren vermag. 

Vortrag in englischer Sprache

Termin und Ort: 09.07.2015, 20:15 Uhr, Kino des Deutschen Filmmuseums, Schaumainkai 41, Frankfurt.

Filmprogramm: Mamma Roma, I 1962, 106 min.

Cesare Casarino ist der Direktor des Department of Cultural Studies and Comparative Literature an der University of Minnesota. Er hat eine Vielzahl von Büchern und Artikel über Literatur, das Kino und Philosophie veröffentlicht, darunter eine Reihe von Texten zu Pasolini.

Alle Informationen gibt es auf der Website.

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