close

Kontakt

hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

Anfahrtsbeschreibung hier

Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis donnerstags von 10.00 - 16.30 Uhr. 

Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Csongor Dobrotka (mittwochs) – dobrotka(at)hfmakademie.de
Lara Nahrwold (montags, mittwochs, dienstags) – nahrwold(at)hfmakademie.de
Celina Schimmer (montags, mittwochs, donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

Projekte
(Kunsthochschule Kassel)

Allgemeine Infos Teilnahme Infos

Geförderte Festivalteilnahme 2023

2023 bietet die hFMA erneut zwei Studierenden aus dem hFMA Netzwerk die Möglichkeit auf eine monetär geförderte Festivalteilnahme. 

Unterstützt werden bei diesem Projekt jährlich ein Besuch auf folgenden Festivals: 

Die Teilnehmenden tauchen in den Festivaltrubel ein und knüpfen Kontakte zu internationalem Fachpublikum und Vertreter*innen von Institutionen und...

Mehr erfahren

2023 bietet die hFMA erneut zwei Studierenden aus dem hFMA Netzwerk die Möglichkeit auf eine monetär geförderte Festivalteilnahme. 

Unterstützt werden bei diesem Projekt jährlich ein Besuch auf folgenden Festivals: 

Die Teilnehmenden tauchen in den Festivaltrubel ein und knüpfen Kontakte zu internationalem Fachpublikum und Vertreter*innen von Institutionen und Hochschulen.

Anhand eines automatischen Rotationsprinzips ist ein gerechter Austausch zwischen den nominierten Kandidat*innen der jeweiligen Hochschulen gewährleistet.

Dabei unterstützt die hFMA die jeweiligen Teilnehmer*innen nicht nur mit einem Anteil der Reise- und Akkreditierungskosten, sondern vernetzt sie auch mit der vor Ort anwesenden und aktiven AG Kurzfilm, dem Bundesverband deutscher Kurzfilm als erste Ansprechpartnerin vor Ort.
Im Gegenzug berichten die Teilnehmer*innen dem hFMA-Netzwerk per Instagram-Storys direkt vom Festival.

Ihr seid neugierig, wie es vor Ort auf dem Festival aussieht? -> folgt uns dazu auf Instagram und macht euch selbst einen Eindruck!

2022 fuhr Zeno Gries von der Kunsthochschule Kassel zum Kurzfilmfestival Clermont-Ferrand. Seine Erwartungen könnt ihr hier nachlesen.
Kübra Ögüt von der Hochschule Darmstadt berichtet hier von ihren Erlebnissen auf dem Animationsfestival Annecy 2022.

Allgemeine Infos Teilnahme Infos

Profis Plaudern Praxis XIV / Praxis Dokfest 2022

(Un)Fair Producing – Film- und Medienproduktion mit ganzheitlichem Ansatz?!
Inklusives Handeln, Work-Life-Balance, Genderparität, faire Entlohnung und ökologische Nachhaltigkeit. Aktuelle gesellschaftliche Debatten kreisen um Formen der Vielfalt, der Gerechtigkeit und des Ausgleichs. Dem Kunst- und Kulturschaffen kommt innerhalb dieser Debatten schon immer eine besondere Position...

Mehr erfahren

(Un)Fair Producing – Film- und Medienproduktion mit ganzheitlichem Ansatz?!

Inklusives Handeln, Work-Life-Balance, Genderparität, faire Entlohnung und ökologische Nachhaltigkeit. Aktuelle gesellschaftliche Debatten kreisen um Formen der Vielfalt, der Gerechtigkeit und des Ausgleichs. Dem Kunst- und Kulturschaffen kommt innerhalb dieser Debatten schon immer eine besondere Position zu:

Einerseits ist es Motor und Spiegel gesellschaftlicher Fragen und Ausprägungen – und will manchmal gar als Vorbild dienen. Andererseits kann es sich der kritischen (Selbst-)Kontrolle nicht entziehen: Schieflagen werden thematisiert und deren Ausgleiche erarbeitet. Dies machen engagierte Initiativen, Verbände und Berichte in der Branche seit Jahren deutlich: Sie fordern Veränderung durch Zusammenschlüsse ein und machen ihre Themensichtbar. Sie beschließen Ziele, bringen fundierte Erkenntnisse in die Debatte ein und definieren neue Standards.

Fairness in der Film- und Medienproduktion hat viele Facetten und begleitet die Umsetzung eines Werkes von der Idee bis zur Vermarktung.

Die Industrie hat reagiert und koppelt immer mehr Förderungen an Nachhaltigkeits- und Fairness-Konzepte.
Für den Nachwuchs in der Branche zählt: Man will den eigenen Idealen gerecht werden, spürt Verantwortung und verbindet damit die Sinnhaftigkeit des eigenen Schaffens.

Mit dem diesjährigen Thema von Profis Plaudern Praxis XIV möchten wir jungen Kreativen Ressourcen an die Hand geben, um sich im Spannungsfeld einer idealistischen Debatte mit handfesten pragmatischen Bedingungen zu orientieren und positionieren zu lernen.

Wir wollen Fragen aus den Bereichen Finanzierbarkeit und Entlohnung in (Low Budget-) Produktionen, Diskriminierung vs. Inklusion in der Filmbranche, Green Producing und Nachhaltigkeit als Förderkriterium in der Projektplanung, sowie Priorisierung im Spannungsfeld fairer Produktion zusammen denken und Handlungsoptionen aufzeigen.


Profis Plaudern Praxis XIV findet 2022 statt:

Vor Ort:

  • Am Veranstaltungstag eröffnen vier Kurzvorträge unterschiedliche Perspektiven auf die diesjährige Thematik.
  • In einer moderierten Podiumsdiskussion mit anschließenden Einzelgesprächen vor Ort wird auf individuelle Fragen für eigene Projekte eingegangen.

Online:

  • Vorab-Interviews mit den Referent*innen werden ab 01.11.2022 und über den Festivalzeitraum hinaus auf dem YouTube-Kanal des Kasseler Dokfests abrufbar sein
  • Ein Teil der Beratungsgespräche wird online stattfinden.

Sprache: Englisch und Deutsch

Programmablauf und Details zur Teilnahme unter dem Reiter "Teilnahme Infos"!


Vortragsreferent*innen und Expert*innen für Einzelgespräche:

Vanina Saracino
Freischaffende Kuratorin und Dozentin


Felix Große-Lohmann
Initiator und Leiter von MFA - Material für Alle


Britta Wagemann
Mitbegründerin Raamwerk – Studio für Kunst, Sozial und Kommerz


Merle Lenz
Referentin Film Commission und grüner Film bei HessenFilm und Medien



Kontakt bei Fragen zur Veranstaltung: Anna Bell, bell@kasselerdokfest.de.

Die Vorträge und Einzelgespräche richten sich vorrangig an Studierende und Absolvent*innen aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) und an die Teilnehmer*innen des 13. Hessischen Hochschulfilmtages, sind aber auch für andere Interessierte geöffnet.

Profis Plaudern Praxis XIV / Praxis Dokfest 2022 findet im Rahmen des 39. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes (15.-27.11.2022) statt.


Die Reihe Profis Plaudern Praxis wird seit 2010 in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) durchgeführt. Die Sektion versteht sich als Plattform für die Weiterbildung von Film- und Medienschaffenden. In Vorträgen und Workshops vermitteln Expert*innen fundiertes Praxiswissen und setzen sich mit neuen Entwicklungen in der Branche auseinander.

Downloads

Profis Plaudern Praxis XIV / Praxis Dokfest 2022


Vor Ort:
Online:
Sprache: Englisch und Deutsch
ab 01.11.: Vorab-Interviews online abrufbar
FREITAG 18.11. | 11:00 - 17:30 Uhr:
11:00 – 12:30 Uhr Vorträge der Referent*innen im Medienprojektzentrum Offener Kanal in Kassel
12:30 Uhr Moderierte Paneldiskussion im Medienprojektzentrum Offener Kanal in Kassel
Pause
14:00 – 16:00 Uhr Einzelgespräche vor...

Mehr erfahren

Profis Plaudern Praxis XIV findet 2022 statt:

Vor Ort:

  • Am Veranstaltungstag eröffnen vier Kurzvorträge unterschiedliche Perspektiven auf die diesjährige Thematik.
  • In einer moderierten Podiumsdiskussion mit anschließenden Einzelgesprächen vor Ort wird auf individuelle Fragen für eigene Projekte eingegangen.

Online:

  • Vorab-Interviews mit den Referent*innen werden ab 01.11.2022 und über den Festivalzeitraum hinaus auf dem YouTube-Kanal des Kasseler Dokfests abrufbar sein
  • Ein Teil der Beratungsgespräche wird online stattfinden.

Sprache: Englisch und Deutsch


Programmablauf:

ab 01.11.: Vorab-Interviews online abrufbar

FREITAG 18.11. | 11:00 - 17:30 Uhr:
11:00 – 12:30 Uhr Vorträge der Referent*innen im Medienprojektzentrum Offener Kanal in Kassel
12:30 Uhr Moderierte Paneldiskussion im Medienprojektzentrum Offener Kanal in Kassel
Pause
14:00 – 16:00 Uhr Einzelgespräche vor Ort
16:00 – 17:30 Uhr Einzelgespräche online via Zoom

Kostenfreie Anmeldung für Einzelgespräche (Präsenz- und Onlinetermine) bis zum 17.11. bei Anna Bell: bell@kasselerdokfest.de.


Die Vorträge und Einzelgespräche richten sich vorrangig an Studierende und Absolvent*innen aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) und an die Teilnehmer*innen des 13. Hessischen Hochschulfilmtages, sind aber auch für andere Interessierte geöffnet.

Profis Plaudern Praxis XIV / Praxis Dokfest 2022 findet im Rahmen des 39. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofestes (15.-27.11.2022) statt.

Allgemeine Infos Teilnahme Infos

Hessischer Hochschulfilmtag 2022

Bereits zum 13. Mal findet der Hessische Hochschulfilmtag (HHFT) am 17.11.2022 während des 39. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofests (15.-20.11.2022 + online bis 27.11.2022), in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA), dem Kasseler Dokfest und der Kunsthochschule Kassel statt.

Organisiert von Studierenden mit Unterstützung der hFMA bietet...

Mehr erfahren

Bereits zum 13. Mal findet der Hessische Hochschulfilmtag (HHFT) am 17.11.2022 während des 39. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofests (15.-20.11.2022 + online bis 27.11.2022), in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA), dem Kasseler Dokfest und der Kunsthochschule Kassel statt.

Organisiert von Studierenden mit Unterstützung der hFMA bietet der HHFT eine Plattform, um sich mit Filmemacher*innen anderer Hochschulen zu vernetzen, sich auszutauschen, Vertreter*innen der Film-, Fernseh- und Medienbranche zu treffen, neue Projekte zu pitchen und vor allem um Filme zu sehen und zu zeigen.

Zu sehen sind Abschluss- und Semesterarbeiten sowie Debütfilme aus den Bereichen Dokumentar-, Experimental-, Animations-, und Spielfilm von Studierenden der Hochschule Darmstadt, der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Hochschule RheinMain / Wiesbaden.

Der HHFT ist eine interne Veranstaltung für geladene Fachbesucher*innen und akkreditiere Gäste des Dokfest Kassel, Anmeldung erforderlich.


Vom 01.-18.07. konnten Filme aus den hFMA-Hochschulen eingereicht werden - mehr dazu im Call for Entries

Bis zum 15.08. konnten sich interessierte Texter*innen, die Lust haben, Texte für den Katalog zum HHFT zu schreiben, beim HHFT-Team melden.

Auch in diesem Jahr können zukünftige Projekte auf dem HHFT gepitcht und somit dem Fachpublikum des Hessischen Hochschulfilmtags sowie den anderen Studierenden der hessischen Hochschulen und den Professor*innen vorgestellt werden: Projekt Pitches

Hessischer Hochschulfilmtag 2022

Der HHFT ist eine interne Veranstaltung für geladene Fachbesucher*innen und akkreditiere Gäste des Dokfest Kassel, Anmeldung erforderlich.

Dokfest-Akkreditierte können sich mit Angabe ihrer beruflichen Funktion, die zur Akkreditierung berechtigt, über das Anmeldeformular anmelden.
Wir möchten Sie alle bitten, trotz vollen Impf- oder Genesenenschutzes vor der Ankunft beim HHFT einen COVID-19...

Mehr erfahren

Der HHFT ist eine interne Veranstaltung für geladene Fachbesucher*innen und akkreditiere Gäste des Dokfest Kassel, Anmeldung erforderlich.

Dokfest-Akkreditierte können sich mit Angabe ihrer beruflichen Funktion, die zur Akkreditierung berechtigt, über das Anmeldeformular anmelden.

Wir möchten Sie alle bitten, trotz vollen Impf- oder Genesenenschutzes vor der Ankunft beim HHFT einen COVID-19 Antigen-Schnelltest zu machen. 

Hessen Talents Masterclasses 2022

Da die Hessen Talents 2022 nicht vor Ort an der Berlinale teilnehmen konnten, gab es für alle Interessierten die Möglichkeit zu Online-Masterclasses: am Montag, den 23. Mai, und Dienstag, den 24. Mai.
Die öffentlichen Online-Masterclasses wurden, nach Wünschen der Hessen Talents, von den Expert*innen Candice Breitz, Büro für vielfältiges Erzählen, Raman...

Mehr erfahren

Da die Hessen Talents 2022 nicht vor Ort an der Berlinale teilnehmen konnten, gab es für alle Interessierten die Möglichkeit zu Online-Masterclasses: am Montag, den 23. Mai, und Dienstag, den 24. Mai.

Die öffentlichen Online-Masterclasses wurden, nach Wünschen der Hessen Talents, von den Expert*innen Candice Breitz, Büro für vielfältiges Erzählen, Raman Djafari und Mikkel Mainz gehalten (Kurzbiografien unten).


Am Montagvormittag, 23. Mai, fanden die Masterclasses von Raman Djafari und Candice Breitz statt.

Raman Djafari beeindruckte uns mit drei animierten Projekten, die er als ein "Triptychon" vorstellte, und erläuterte so die Zusammenhänge zwischen seinen farbenfrohen, surrealen Welten sowie emotionalen Themen und Texten.

In der Masterclass von Candice Breitz hatten wir die Ehre ein unveröffentlichtes Werk präsentiert zu bekommen, dass im Kern die Konstruktion des Weißseins thematisiert. Das Werk wird in Kürze im Museum Folkwang zu sehen sein.

Am Nachmittag gab es buchbare Einzelgespräche mit Raman Djafari (Exklusivangebot für die Hessen Talents 2022).


Am Dienstagvormittag, 24. Mai, fanden die Masterclasses von dem Büro für vielfältiges Erzählen und Mikkel Mainz statt.



Das Büro für vielfältiges Erzählen (Johanna Faltinat und Letícia Milano) stellte uns ein dramaturgisches Modell für das Erzählen von Figuren aus unterrepräsentierten und marginalisierten Gruppen vor und bewies die Dringlichkeit neue und vielfältige Erfahrungsräume im Storytelling zu schaffen.

Als Abschluss durften wir in der letzten Masterclass von Animator Mikkel Mainz staunen, als er uns ein paar seiner Projekte vorstellte und uns beispielhaft mehr über seine kreative Arbeitsweise, sein Startup und erfolgreiches Community-Netzwerk erzählte.

Am Nachmittag gab es buchbare Einzelgespräche mit dem Büro für vielfältiges Erzählen und Mikkel Mainz (Exklusivangebot für die Hessen Talents 2022).


Raman Djafari ist ein Illustrator, Animator und Filmemacher, dessen Praxis 2D und 3D Animation verbindet, er lebt und arbeitet in Hamburg. In den vergangenen Jahren hat Raman Musikvideos für Künstler*innen aus der ganzen Welt entwickelt und mit Labels wie Universal, Warp Records und Downtown Records zusammengearbeitet. Darüber hinaus hat er Kurzfilme für Kunden wie Adult Swim gemacht oder als Illustrator für Medium und The New Yorker gearbeitet. Neben seiner künstlerischen Praxis hält Raman regelmäßig Workshops und war zwei Jahre als Dozent für Animation an der HAW in Hamburg. Derzeit wird er als Regisseur vom Londoner Animationsstudio BlinkInk vertreten.


Candice Breitz (Johannesburg, 1972) is a Berlin-based South African artist. Most recently, her work has focused on the conditions under which empathy is produced, reflecting on a media-saturated global culture in which strong identification with fictional characters and celebrity figures runs parallel to widespread indifference to the plight of those facing real world adversity. Following the completion of her works 'Love Story' (2016) and ‘TLDR' (2017), she is currently working on the third part of a video trilogy that critically probes the attention economy. Breitz has been a tenured professor at the HBK Braunschweig since 2007.


Letícia Milano ist Journalistin und Autorin. In ihrem ersten Leben war sie eine weiße, studierte Frau aus der Mittelschicht Brasiliens. Mit ihrem Umzug nach Deutschland ist sie mit ihrer Herkunft zu einer Woman of Color geworden.
Johanna Faltinat ist Dramaturgin und Projektmanagerin. Als weiße, gesunde Westdeutsche ist sie vor allem privilegiert, kennt als Frau aber auch strukturelle Diskriminierung. Gemeinsam geben sie seit 2019 Workshops und beraten Kreative* aus der Medienbranche zum Thema Diversität mit dem Schwerpunkt auf Stoffentwicklung.


Mikkel Mainz is a Danish animation film director who is the co-founder of Sun Creature (Flee, Ivandoe) and the founder of Skjald (Tales of Alethrion). He created and directed the YouTube web series and universe "Tales of Alethrion", a crowdfunded project with 200.000+ followers that was financed through crowdfunding (500.000 USD). His work is typically 2D, dynamic and with rich worldbuilding.

Digitale Serien, Webserien, Short Form Series und Co.

Auch in diesem Jahr richtete sich der Workshop vorwiegend an interessierteStudent*innen aus dem hFMA-Netzwerk, die sich mit ihrer Idee für eine Serie in Formeines kurzen Exposés bewerben konnten. Von Comedy über Coming-of-Age bis hin zu Fantasy waren viele Genres vertreten und auch in den einzelnen Storys zeigten die Bewerber*innen ihren Ideenreichtum. 
Schlussendlich konnten 21...

Mehr erfahren

Auch in diesem Jahr richtete sich der Workshop vorwiegend an interessierteStudent*innen aus dem hFMA-Netzwerk, die sich mit ihrer Idee für eine Serie in Formeines kurzen Exposés bewerben konnten. Von Comedy über Coming-of-Age bis hin zu Fantasy waren viele Genres vertreten und auch in den einzelnen Storys zeigten die Bewerber*innen ihren Ideenreichtum. 

Schlussendlich konnten 21 Teilnahmeplätze andie besten Einsendungen vergeben werden, wobei zu den Teilnehmer*innen Studierende der Philipps-Universität Marburg, der Hochschule Darmstadt, der Kunsthochschule Kassel, der Goethe Universität Frankfurt, der Technischen Hochschule Mittelhessen sowie Autor*innen aus dem Film- und Medien-Bereich zählten.

Der Workshop fand unter Leitung und Organisation von Elke Baumann, FachbereichMedia, Motion Pictures an der Hochschule Darmstadt, und Csongor Dobrotka, Initiator des Festivals „die Seriale“ in Gießen, als Onlineformat statt. Begleitet wurde der Workshop von den sieben, als Gastdozent*innen eingeladenen, international erfolgreichen Filmschaffenden und Serienmacher*innen Niklas Bauer (Frankfurt), Dominik Lando (Wiesbaden), Christian Stadach (Darmstadt), Rose of Dolls (Spanien), Pedro Levati (Argentinien), Oliver Mend (Spanien) und Gisela Benenzon (Argentinien).

Die Gastdozent*innen referierten nicht nur über die zentralen Elemente desSerienschreibens wie Struktur und Aufbau einer Pilotfolge, World-, Charakter- und Dialogentwicklung sowie Marketing und Finanzierung, sondern berichteten auch von ihren eigenen Projekten und Erfahrungen als Serienmacher*innen und Serienschaffenden. Für die Teilnehmer*innen ergab sich so ein gelungener Mix aus Wissenserwerb und Austausch mit erfahrenen Größen der Branche. 

In Einzelgesprächen konnten die Teilnehmer*innen zudem mit den Gastdozent*innen persönlich ihre eigene Serienidee besprechen und diese im Laufe des Workshops weiterentwickeln.

Der Höhepunkt der Workshop-Woche war der sogenannte „Pitch“ am letzten Tag, bei dem die entwickelten Serienkonzepte in einer Kurzpräsentation vor den Gastdozent*innen und Teilnehmer*innen vorgestellt wurden.

Im Nachgang des Workshops haben die Teilnehmer*innen nun Zeit, ihre Serien-Konzepte weiter auszuarbeiten. Denn auch in diesem Jahr haben sie sich, durch ihre erfolgreiche Teilnahme an dem Workshop ein Freiticket für das im Juni in Gießen stattfindende Serienfestival „dieSeriale“ erarbeitet.

Dort stellen sie ihr Serienkonzept in einem öffentlichen Pitch vor der Branche und der dortigen Fachjury sowie dem Publikum vor – und haben dadurch beste Möglichkeiten, Förderer oder Unterstützer für die Umsetzung ihrer Serienidee zu finden.

Downloads

Hessen Talents 2022

13 hessische Abschluss- und Semesterfilme präsentierten sich auch 2022 anläßlich der Berlinale in einem kuratierten Programm, das unter dem Label HESSEN TALENTS die Produktionsvielfalt der vier filmschaffenden Hochschulen des hFMA-Netzwerkes Darmstadt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden auf der Berlinale spiegelt.
Hintergrundinfos zu den einzelnen Werken gibt es in der Hessen...

Mehr erfahren

13 hessische Abschluss- und Semesterfilme präsentierten sich auch 2022 anläßlich der Berlinale in einem kuratierten Programm, das unter dem Label HESSEN TALENTS die Produktionsvielfalt der vier filmschaffenden Hochschulen des hFMA-Netzwerkes Darmstadt, Kassel, Offenbach und Wiesbaden auf der Berlinale spiegelt.


DAS HESSEN TALENTS-PROGRAMM 2022 war und ist auf folgenden Plattformen präsent:

Hintergrundinfos zu den einzelnen Werken gibt es in der Hessen Talents-Broschüre.

DIE FILME: 

Aus der Hochschule für Gestaltung Offenbach

  • ich war's nicht (23:01) von Caren Wuhrer
  • ACHSEN DES GUTEN (24:02) von Sriram Srivigneswaramoorthy
  • das Verhalten des Tiers (4:45) von Yiying Gao

Aus der Hochschule Darmstadt

  • Weil ich Leo bin (17:48) von Tanja*Tajo Hurrle
  • Fuchskind (12:56) von Jan Čapar
  • Birds (2:49) von Juliana Kralik 

Aus der Hochschule RheinMain

  • Wir haben ein Totem gebaut (2:30) von Melisa Bodur
  • South Gate (6:53) von Lydia Gavrileva

Aus der Kunsthochschule Kassel

  • jeijay (7:45) von Maren Wiese und Petra Stipetić
  • es gibt kein abschalten (4:54) von Zeno Gries
  • Strahlend grüne Wiese (25:50) von Sophie Hilbert
  • Bingo (9:09) von Natascha Werner
  • En-countering Cyberfeminism (32:52) von Malin Kuht


Donnerstag, 3. Februar stand ganz im Zeichen der Hessen Talents 2022: Von 12-13 Uhr gab es eine virtuelle Führung über den European Film Market mit Producerin Jessica Landt. Von 14-15 Uhr trafen sich die Hessen Talents beim Get-Together im Wonderroom, um sich zumindest virtuell miteinander zu vernetzen

Am 23. und 24. Mai 2022 finden Online-Masterclasses statt. Details dazu hier.

Das HESSEN TALENTS Programm wird alljährlich vom Fachpublikum auf dem Hessischen Hochschulfilmtag und den Professor*innen der filmschaffenden Hochschulen ausgewählt. Die HESSEN TALENTS werden finanziert und organisiert von der hFMA mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Für Pressefotos (Filmstills & Portraits der Filmschaffenden) klicken Sie hier. https://linktr.ee/HESSENTALENTS

Förderung Festivalteilnahme 2022

Bereits zum zweiten Mal hat die hFMA zwei Studierenden aus dem hFMA Netzwerk die Möglichkeit auf eine monetär geförderte Festivalteilnahme geboten. Unterstützt werden bei diesem Projekt jährlich ein Besuch auf dem Kurzfilmfestival Clermont-Ferrand, und ein Besuch beim Animationsfestival in Annecy.

Die Teilnehmenden tauchen in den Festivaltrubel ein und knüpfen Kontakte zu internationalem...

Mehr erfahren

Bereits zum zweiten Mal hat die hFMA zwei Studierenden aus dem hFMA Netzwerk die Möglichkeit auf eine monetär geförderte Festivalteilnahme geboten. Unterstützt werden bei diesem Projekt jährlich ein Besuch auf dem Kurzfilmfestival Clermont-Ferrand, und ein Besuch beim Animationsfestival in Annecy.

Die Teilnehmenden tauchen in den Festivaltrubel ein und knüpfen Kontakte zu internationalem Fachpublikum und Vertreter*innen von Institutionen und Hochschulen. Anhand eines automatischen Rotationsprinzips ist ein gerechter Austausch zwischen den nominierten Kandidat*innen der jeweiligen Hochschulen gewährleistet.

Anhand eines automatischen Rotationsprinzips ist ein gerechter Austausch zwischen den nominierten Kandidat*innen der jeweiligen Hochschulen gewährleistet.

Dabei unterstützen wir die jeweiligen Teilnehmer*innen nicht nur mit einem Anteil der Reise- und Akkreditierungskosten sondern vernetzen sie auch mit der vor Ort anwesenden und aktiven AG Kurzfilm, dem Bundesverband deutscher Kurzfilm als erste Ansprechpartnerin vor Ort. Im Gegenzug berichten die Teilnehmer*innen über ihre Social Media-Kanäle vom Festival.

In diesem Jahr fuhr Zeno Gries von der Kunsthochschule Kassel zum Kurzfilmfestival Clermont-Ferrand  (28. Januar - 5. Februar 2022). 

Wir haben Zeno im Vorfeld nach seinen Erwartungen gefragt:

"Es ist das erste Mal, dass ich die Möglichkeit haben werde so ein großes Kurzfilmfestival außerhalb von Deutschland zu besuchen und meine Vorfreude ist dementsprechend groß. 
Mit Sicherheit werde ich so viel Zeit wie möglich im Kino verbringen! Über alles andere mache ich mir noch keine Gedanken, das lasse ich auf mich zukommen."


Weiterer Termin:
Animationsfilmfestival Annecy 13.-18. Juni 2022

NEWS zur Auslosung am 04.04.22: Die geförderte Festivalteilnahme für das Animationsfilmfestival Annecy 13.-18. Juni 2022 gewann in diesem Jahr Kübra Ögüt aus der Hochschule Darmstadt!

Auf Instagram und Facebook könnt ihr Kübras spannenden Eindrücke vom Festival finden.

Allgemeine Infos Teilnahme Infos

Pitch-Workshops 2022

Auch 2022 gibt es wieder Pitch-Workshops im hFMA-Netzwerk mit Sibylle Kurz. In Präsenz – und wenn nötig – online.

Die Pitch-Workshops dauern i.d.R. 1-2 Tage und beginnen meist mit dem Vortrag „Pitch it!: Die Kunst, Projekte erfolgreich zu verkaufen“. Danach wird konkret an den mitgebrachten Projekten der Teilnehmer*innen geübt. Zur Teilnahme ist es wichtig, eine eigene Idee, Konzeption...

Mehr erfahren

Auch 2022 gibt es wieder Pitch-Workshops im hFMA-Netzwerk mit Sibylle Kurz. In Präsenz – und wenn nötig – online.

Die Pitch-Workshops dauern i.d.R. 1-2 Tage und beginnen meist mit dem Vortrag „Pitch it!: Die Kunst, Projekte erfolgreich zu verkaufen“. Danach wird konkret an den mitgebrachten Projekten der Teilnehmer*innen geübt. Zur Teilnahme ist es wichtig, eine eigene Idee, Konzeption oder ein Projekt mitzubringen, um daran praxisnah und konkret die nächsten Projektentwicklungsschritte inhaltlich wie strategisch zu erarbeiten.

Bewerben können sich ALLE Film- und Medienstudierende aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie.

(Details siehe Tab -> Teilnahme Infos)


TERMINE 2022 (für alle geöffnet!)


Für HfMDK-Studierende geöffnet:


Im Kunst-, Kultur-, und Medienbereich zu studieren und zu arbeiten bedeutet in die Zukunft zu denken – und den nächsten Schritt dann auch zu gehen: Ideen wollen umgesetzt, neue Denkansätze und Konzepte wollen produziert und von einem Publikum entdeckt werden. Egal ob studentischer Kurzfilm, klassischer Dokumentarfilm, Games, Animationen, kommerzielles Kino, cross- und transmediale Konzepte oder experimentelle Videokunst - Kreativität braucht Öffentlichkeit!

Als Kreativschaffende*r ist man deshalb nicht nur ständig damit beschäftigt, sein Projekt weiterzuentwickeln, sondern auch die Idee dahinter für andere nachvollziehbar zu machen, um für sie zu begeistern. Dazu ist es wichtig, seine Gedanken laut zu formulieren und anderen zu erzählen, um sich selbst klarer zu werden. Ob man das nun Brainstorming, Präsentation oder Pitching nennt… Hauptsache es geht weiter mit den Projekten. In diesem Sinne hat der Pitching-Workshop zwei Schwerpunkte:

  •  die Herausarbeitung des lebendigen Motivs des Projekts und dessen Stärken und Schwächen, ebenso wie
  •  die effektive Kommunikation und Präsentation des kreativen und thematischen Schwerpunkts mithilfe von technischen Basiselementen. Denn der richtige »Pitch« eines Projektes entscheidet in der Regel über seine Chancen auf eine Realisierung.

In diesen Workshops geht es um:

  •   die Projektentwicklung und Recherche vor Präsentationen
  •   unterschiedliche Präsentations-Situationen und Kontexte,
  •   notwendige Kommunikationstechniken - verbal und non-verbal - und deren Wirkung,
  •   die Essenz von Stoffen, Themen, und deren emotionalen Effekte beim Publikum.

Pitch-Workshops 2022

Teilnehmen können alle Studierenden der an das hFMA-Netzwerk angeschlossenen Hochschulen. Vorrang haben Studierende des Hauptstudiums und Abschlussprojekte, sowie Teilnehmer*innen, die bislang noch keinen Pitch-Workshop der hFMA besucht haben.

EINZUREICHENDE BEWERBUNGSUNTERLAGEN FÜR PITCH-WORKSHOPS:
Anmeldungen auf den jeweiligen Terminseiten (per Jotform) möglich!
ANSPRECHPARTNERIN FÜR...

Mehr erfahren

Teilnehmen können alle Studierenden der an das hFMA-Netzwerk angeschlossenen Hochschulen. Vorrang haben Studierende des Hauptstudiums und Abschlussprojekte, sowie Teilnehmer*innen, die bislang noch keinen Pitch-Workshop der hFMA besucht haben.

EINZUREICHENDE BEWERBUNGSUNTERLAGEN FÜR PITCH-WORKSHOPS:

  • Anschreiben mit Motivation zur Teilnahme am Workshop
  • CV
  • Informationen zum Projekt (Inhalt, Stand der Projektentwicklung und künstlerische Umsetzung – max. 2 Seiten)
    + thematisches Motivationsschreiben zum Projekt
  • Optional: Repräsentatives KeyArt als Titelbildmaterial
  • Die Zusage, an den Terminen in vollem Umfang verbindlich teilzunehmen

Anmeldungen auf den jeweiligen Terminseiten (per Jotform) möglich!

ANSPRECHPARTNERIN FÜR ANMELDUNGEN:

Lara Nahrwold nahrwold@hfmakademie.de
Datenschutzhinweise:
Mit Eurer Anmeldung erklärt ihr Euch damit einverstanden, dass Euer Name in der Teilnehmerliste erscheint.
Datenspeicherung:
Zur Anmeldung und Durchführung der Veranstaltung werden von uns von Euch personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet, genutzt und soweit hierfür erforderlich ggf. auch an Partner von uns übermittelt und dort verarbeitet und genutzt. 

Mit Eurer Anmeldung erklärt ihr Euch hiermit einverstanden. 

Ihr könnt die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber uns unter nahrwold@hfmakademie.de widerrufen.

Profis Plaudern Praxis XIII / Praxis Dokfest 2021

Mein Film zwischen Verwertung und Entwertung – Strategien im Zeitalter von Streaming und Online-Festivals - Teil 2

Streaming und VoD-Plattformen sind ein anhaltendes Diskussionsthema in der Film- und Medienbranche. Besondere Relevanz erhielt das Thema der digitalen Vermarktungs-Strategien durch die Corona-Pandemie. Bereits 2020 nahmen wir deshalb den Umstand unter die Lupe, dass...

Mehr erfahren

Mein Film zwischen Verwertung und Entwertung – Strategien im Zeitalter von Streaming und Online-Festivals - Teil 2

Streaming und VoD-Plattformen sind ein anhaltendes Diskussionsthema in der Film- und Medienbranche. Besondere Relevanz erhielt das Thema der digitalen Vermarktungs-Strategien durch die Corona-Pandemie. Bereits 2020 nahmen wir deshalb den Umstand unter die Lupe, dass Streamingdienste und Online-Plattformen einerseits – dank der einfachen Zugänglichkeit – vor allem jungen Medienschaffenden ein großes Potenzial ihre Werke sichtbar zu machen eröffnen; andererseits der vermeintlich größeren Unabhängigkeit der Selbstvermarktung im Online-Bereich aber auch eine potenzielle Entwertung der Werke gegenübersteht. Aus der Not der Krise wagten sowohl Kinos wie Filmfestivals den Schritt in die Digitalität, wodurch alle beteiligten Branchenzweige richtungsweisende Erfahrungen sammeln konnten.

Der 2020 aus aktuellem Anlass gesetzte Schwerpunkt wurde 2021 fortgesetzt. Aus der Erfahrung des Vorjahres ergaben sich neue Facetten und Erkenntnisse. Die Veranstaltung Profis Plaudern Praxis XIII / PraxisDokfest gab jungen Medienschaffenden die Möglichkeit, gemeinsam mit erfahrenen Branchen-Expert*innen diesbezügliche Fragen zu konkretisieren, ihr Handeln abzuwägen und für ihre eigenen Produktionen zukunftsgerichtete Auswertungsstrategien zu finden.

Vier Kurzvorträge eröffneten unterschiedliche Perspektiven auf die Vermarktungsstrategien zwischen Kinoleinwand und Streamingplattformen. In einer moderierten Paneldiskussion und anschließenden Einzelgesprächen vor Ort im Medienprojektzentrum Offener Kanal in Kassel oder wahlweise via ZOOM wird auf individuelle Fragen für eigene Projekte eingegangen. Sprache: Englisch und Deutsch.

Die Vorträge und Einzelgespräche richteten sich vorrangig an Studierende und Absolvent*innen aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) und an die Teilnehmer*innen des 12. Hessischen Hochschulfilmtages, waren aber auch für andere Interessierte geöffnet.


Die Reihe Profis Plaudern Praxis wird seit 2010 in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA) durchgeführt. Die Sektion versteht sich als Plattform für die Weiterbildung von Film- und Medienschaffenden. In Vorträgen und Workshops vermitteln Expert*innen fundiertes Praxiswissen und setzen sich mit neuen Entwicklungen in der Branche auseinander.

Profis Plaudern Praxis XIII fand 2021 als Hybridveranstaltung statt. 


Vortragsreferent*innen und Expert*innen für Einzelgespräche waren:

Anna Henckel-Donnersmarck / Berlinale Shorts
Kurzfilmfestivals - die Kunst des Kuratierens

Foto (c) Anjula Schaub

Das Kuratieren von Kurzfilmprogrammen folgt seinen eigenen Gesetzen und kann von Festival zu Festival sehr unterschiedlich aussehen: die Profile der Festivals beeinflussen die jeweilige Filmauswahl; die Auswahlverfahren reichen vom Intendant*innenprinzip bis zur hierarchiefreien Gruppenentscheidung. Anna Henckel-Donnersmarck gibt Einblick in ihre über 20jährige Berufserfahrung als Programmerin.

Berlinale Shorts Die Berlinale ist eines der größten Publikumsfilmfestivals der Welt und verbindet Unterhaltung mit künstlerischer Auseinandersetzung. Die Kurzfilme der Berlinale Shorts, dem Kurzfilmwettbewerb der Berlinale, schillern in allen Farben, loten Grenzen aus und schlagen neue Wegmarkierungen in das weite Feld der cineastischen Möglichkeiten. Sie sind ein Seismograph der Gegenwart und laden ein zum Diskurs. Berlinale Shorts ist offen für alle Genres, Macharten und Inhalte.

Anna Henckel-Donnersmarck
Anna Henckel-Donnersmarck arbeitet auf vielfältige Weise mit dem bewegten Bild: Sie realisiert Videoinstallationen für Bühne und Ausstellungen, unterrichtet an Kunsthochschulen und kuratiert Kurzfilmprogramme, u.a. als Leiterin der Berlinale Shorts.


Joachim Kurz / Drop-Out Cinema
Neue Wege der Filmdistribution

Foto (c) Damian Domes / Kinematek Karlsruhe

Disney, Warner, Universal – jeder kennt die großen Player, die den Kinomarkt mit ihren Blockbustern beherrschen. Doch neben diesen und den Arthouse-Verleihern haben sich in den letzten Jahren auch sehr kleine Labels herausgebildet, die strikt cinephil oder in verschiedenen Nischen / Subkulturen des Kinos arbeiten. Joachim Kurz, Mitstreiter des genossenschaftlich organisierten Filmverleihs Drop-Out Cinema beschreibt die spezielle Organisationsstruktur, die Programmarbeit und die anderen Besonderheiten dieses wohl einzigartigen Verleihs.

Drop-Out Cinema Der genossenschaftlich organisierte Filmverleih Drop-Out Cinema entstand 2013 aus dem Wunsch heraus, zusammen mit anderen Filmenthusiast*innen Werke in die Kinos zu bringen, die sonst bei regulären Verleihern keine Chance gehabt hätten. Das erklärte Vorbild waren dabei die Filmclubs als Repräsentanten einer Filmkultur von unten mit Nischenfilmen für Nischenkinos. Der Schwerpunkt von Drop-Out liegt auf Werken des Underground- und Genrekinos, zudem verfügt der Verleih über einen großen Back-Katalog.

Joachim Kurz, geboren 1967, studierte Filmwissenschaften, Theaterwissenschaften, Kunstgeschichte und Philosophie. Nach ersten beruflichen Schritten als PR-Berater und Ghostwriter gründete er 2003 das Online-Portal Kino-Zeit (www.kino-zeit.de), das er seitdem leitet. Er arbeitet als Autor, Kritiker und Kurator für verschiedene Festivals, betreibt ein eigenes Festival in Oberbayern (www.biennale-bavaria.de) und ist seit mehr als zehn Jahren Genosse beim Filmverleih Drop-Out Cinema.


Niklas Bauer / Filmemacher 
Was wir aus der Odyssee an Online Festivals im vergangenen Jahr gelernt haben

Eine Betrachtung über die Auswertungsmöglichkeiten während eines verrückten Jahres in Vergleich zu den Festivals in Präsenz. Dabei geht es konkret um den Mehrwert, den Online Festivals dem Filmemacher bringen und darum, wie man trotz allem das Beste aus den Festivals herausbekommt. Das alles aus der Perspektive eines Berufseinsteigers, der sich eigentlich erhofft hatte, viele Kontakte mit seinem Abschlussfilm zu schließen und es dann doch irgendwie geschafft hat.

Als freischaffender Regisseur balanciert Niklas Bauer seine kreative Arbeit mit ständigem Selbstmarketing. Zwischen Pitch Veranstaltungen und Filmfestivals versucht er neue Stoffe zu entwickeln und bereits produzierte erfolgreich auszuwerten. Sein letztes Projekt ist Teil der Kinderkurzfilmreihe der EBU. Als nächstes entwickelt Bauer ein Serienkonzept, welches den Preis für den „Best Pitch“ bei der Seriale gewann und seinen Debüt Film, welchen er auf dem Empfang der Filmhochschulen vorstellte.

Niklas Bauer studierte Film an der h_da und fokussierte sich dabei früh auf Stoffe, die marginalisierte Gruppen in den Fokus nehmen. Seine Kurzdoku „§173“ und sein Abschlussfilm „A Day in the Life of a Boy“ waren bereits auf vielen Festivals unterwegs und konnten auch während Corona weltweit Erfolge feiern. 


Sophie Brakemeier / FILMLÖWIN 
Die Balance halten – Feministische Filmvermittlung im Netz

In fast allen filmischen Gewerken sind Frauen unterrepräsentiert und werden schlechter gefördert, obwohl Filme von Frauen nachweislich auf mehr Festivals laufen und mehr Preise gewinnen. Die Filmindustrie ist keine gerechte und als feministisches Projekt ist es der FILMLÖWIN ein politisches Anliegen dem entgegenzuwirken. Doch wie lässt sich eine präzise Filmvermittlung mit feministischem Anspruch mit journalistischer Ethik unter einen Hut bringen? Und welche Chancen bietet uns das Netzwerken im digitalen Raum für diesen Anspruch?

FILMLÖWIN
FILMLÖWIN ist das einzige deutschsprachige Online-Magazin, das sich aus feministischer Perspektive dem Medium Film annimmt. Seit 2014 präsentiert FILMLÖWIN Kritiken zu Filmen von und über Frauen. Die Seite stellt Filmfrauen unterschiedlicher Gewerke vor und berichtet von nationalen und internationalen Festivals. Zu den Aktivitäten des Projekts gehören neben den Artikeln diverse Social Media Kanäle, ein zweiwöchentlicher Newsletter sowie ein monatlicher Podcast und die Filmreihe FILMLÖWINkino.

Sophie Brakemeier ist Redakteurin und Filmkritikerin. Als studierte Medienwissenschaftlerin ist sie schon seit 2012 kuratorisch und redaktionell in der Kinokulturbranche aktiv und seit 2019 festes Teammitglied des Filmmagazins FILMLÖWIN.

Hessischer Hochschulfilmtag 2021

Bereits zum 12. Mal fand der Hessische Hochschulfilmtag (HHFT) am 18. November 2021 während des 38. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofests statt. Zur großen Freude aller 2021 in Präsenz mit strengem Hygienekonzept. 
Organisiert wurde es wieder von Studierenden der Kunsthochschule Kassel, Klasse Film und Bewegtes Bild. 
Zum 12. Mal bot der HHFT studentischen Filmemacher*innen eine...

Mehr erfahren

Bereits zum 12. Mal fand der Hessische Hochschulfilmtag (HHFT) am 18. November 2021 während des 38. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofests statt. Zur großen Freude aller 2021 in Präsenz mit strengem Hygienekonzept. 

Organisiert wurde es wieder von Studierenden der Kunsthochschule Kassel, Klasse Film und Bewegtes Bild. 

Zum 12. Mal bot der HHFT studentischen Filmemacher*innen eine Plattform, um andere Filmschaffende aus den Hochschulen des hFMA-Netzwerks kennen zu lernen, sich zu vernetzen, auszutauschen und Vertreter*innen der anwesenden Film-, Fernseh- und Medienbranche zu treffen. Auch neue Projekte wurden wieder gepitcht – vor allem aber aktuelle Filme zu sehen und zu zeigen.

Zu sehen waren Abschluss- und Semesterarbeiten sowie Debütfilme aus den Bereichen Dokumentar-, Experimental-, Animations-, und Spielfilm von Studierenden der Hochschule Darmstadt, der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Hochschule RheinMain / Wiesbaden.

Der HHFT wird jährlich ermöglicht durch die Kooperation der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA), dem Kasseler Dokfest und der Kunsthochschule Kassel.