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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

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Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis freitags von 10.00 - 16.30 Uhr. 

kommiss. Geschäftsführung
Lara Nahrwold (montags bis freitags) – nahrwold(at)hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
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Celina Schimmer (montags bis donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

News
(Kunsthochschule Kassel)

Trickreich 2024

Die Animationsklasse der Kunsthochschule Kassel lädt zum 24. Mal in den Kosmos der bewegten Einzelbilder ein, die im letzten Jahr in den unendlichen Weiten ihrer Räume fertiggestellt wurden. 
Im wunderbaren Bali Kino werden diese brandneuen Werke das Publikum mit in ihr Unterbewusstsein nehmen, in dem das Geschwätz Alter Egos Rätsel aufgibt, Aufstände geprobt und schmerzhafte Blicke...

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Die Animationsklasse der Kunsthochschule Kassel lädt zum 24. Mal in den Kosmos der bewegten Einzelbilder ein, die im letzten Jahr in den unendlichen Weiten ihrer Räume fertiggestellt wurden. 

Im wunderbaren Bali Kino werden diese brandneuen Werke das Publikum mit in ihr Unterbewusstsein nehmen, in dem das Geschwätz Alter Egos Rätsel aufgibt, Aufstände geprobt und schmerzhafte Blicke ausgetauscht werden. Und unter allem liegt der Beat.

Eröffnung 7. Februar um 20:00 Uhr mit den Filmschaffenden
Weitere Vorstellungen: 8. und 9. Februar, jeweils um 22:15 Uhr
Bali Kino Kassel

Tickets gibt es auf der Webseite.

Gewinner des Hessischen Film- und Kinopreises 2023

Bei der Verleihung des 34. Hessischen Film- und Kinopreises wurden am 20. Oktober 2023 in der Alten Oper Frankfurt die Preise in der Kategorie Hochschulabschlussfilm an Emiliano Proietti (Hochschule RheinMain) für "Work in Transition", in der Kategorie Spielfilm an Prof. Bettina Blümner (Hochschule Darmstadt) für "Vamos A La Playa" und der Newcomerpreis an Behrooz Karamizade (Alumnus...

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Bei der Verleihung des 34. Hessischen Film- und Kinopreises wurden am 20. Oktober 2023 in der Alten Oper Frankfurt die Preise in der Kategorie Hochschulabschlussfilm an Emiliano Proietti (Hochschule RheinMain) für "Work in Transition", in der Kategorie Spielfilm an Prof. Bettina Blümner (Hochschule Darmstadt) für "Vamos A La Playa" und der Newcomerpreis an Behrooz Karamizade (Alumnus Kunsthochschule Kassel) vergeben.

Der Preis für den besten Kurzfilm erhielt Mario Pfeifer für "Zelle 5 - Eine Rekonstruktion", als bester Dokumentarfilm wurde "Einzeltäter Teil 3: Hanau" von Julian Vogel ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie Drehbuch wurde an Oliver Hardt für "Jumoke" vergeben.

Schauspielerin Alexandra Maria Lara erhielt den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten; Kino-Hauptpreisträger sind das Mal seh’n-Kino in Frankfurt, der Filmladen Kassel und das Traumstern Kino in Lich. Weitere neun nicht gewerbliche und neun gewerbliche Kinos wurden ausgezeichnet, zwei weitere erhielten Anerkennungen. Dem Dokumentarfilm "Das Kino sind wir" von Livia Theuer verlieh die Jury einen Sonderpreis.

Den Schauspieler*innenpreis des Hessischen Rundfunks erhielten Petra Schmidt-Schaller in der Kategorie Hauptrolle und Brigitte Hobmeier in der Kategorie Nebenrolle. An "Was man von hier aus sehen kann" vergab der Hessische Rundfunk einen Ensemblepreis.


© kunst.hessen.de


Den mit 7500 Euro dotierten Newcomerpreis erhielt Behrooz Karamizade, Alumnus der Kunsthochschule Kassel:

„Behrooz Karamizade ist 1978 geboren und entspricht damit vielleicht nicht dem Bild eines typischen Newcomers. Aber es geht bei dem Preis nicht unbedingt um junge Menschen, sondern um solche, die gerade ankommen in der Hessischen Film- und Medienbranche. Es geht um Innovation, Potenzial und Talent. All das verkörpert Behrooz Karamizade, der gerade seinen ersten Langfilm „Leere Netze“ vorgelegt hat. Diese Auszeichnung soll ihn dabei unterstützen, Fuß zu fassen und sichtbar zu werden“, begründet Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn ihre Entscheidung.

Preisträger "Newcomerpreis" Behrooz Karamizade mit Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn und Laudator Thomas Mauch (Foto: Robert Schittko)

Die Nominierten für den mit 7000 Euro dotierten Preis in der Kategorie Hochschulabschlussfilm waren:

Ausgezeichnet wurde "Work in Transition" von Emiliano Proietti (Hochschule RheinMain) mit folgender Jurybegründung:

"Der Filmemacher setzt selbstbewusst und sensibel zugleich seinen Blick auf ein wichtiges Thema unserer Zeit: Wie möchten wir in Zukunft leben? Was bedeutet Arbeit im Privaten und für die Gesellschaft? Die Erzählweise drängt sich dabei nie auf und schafft es, über eine kluge Auswahl an persönlichen Geschichten – unter anderem seine eigenen – etwas Größeres zu erfassen. Mit ungewöhnlichen Intervieweinstellungen und dem Blick fürs Detail bringt der Filmemacher die Zuschauerinnen und Zuschauer zum Schmunzeln und zum Nachdenken."

Preisträger "Bester Hochschulabschlussfilm" Emiliano Proietti mit Geschäftsführerin der Hessen Film & Medien Anna Schoeppe (Foto: Robert Schittko)

Für den mit 18000 Euro dotierten Preis für den besten Spielfilm waren nominiert:

Ausgezeichnet wurde "Vamos A La Playa" von Prof. Bettina Blümner (Hochschule Darmstadt) mit folgender Jurybegründung:

"Die Filmemacherin Bettina Blümner, bekannt durch "Prinzessinnenbad", entwirft in ihrem Spielfilm "Vamos A La Playa" erneut ein vielschichtiges Generationenporträt. Anhand einer Gruppe Twenty-Somethings (Leonard Scheicher, Victoria Schulz, Maya Unger) erzählt sie von der Suche nach einem verschollenen Freund auf Kuba. Der Film zeigt vignettenhaft, wie die unterschiedlichen Protagonistinnen und Protagonisten mit den transkulturellen Kontakten umgehen, und verdeutlich immer wieder auf kritische Weise, wie sich deren eurozentrische Perspektive in dem lateinamerikanischen Land auswirkt. Dabei mischt der Film narrative und semidokumentarische Momente, illustriert das Geschehen mit subjektiven Videoblogszenen und bietet keine eindeutigen Antworten auf komplexe interkulturelle Fragen."

Preisträgerin "Bester Spielfilm" Prof. Bettina Blümner (Foto: Robert Schittko)

Für den mit 7000 Euro dotierten Preis für den besten Kurzfilm waren nominiert:

Ausgezeichnet wurde "Zelle 5 - Eine Rekonstruktion" von Mario Pfeifer mit folgender Jurybegründung:

",Zelle 5' erzählt eine erschütternde Abfolge von Ereignissen, die die Zuschauerinnen und Zuschauer tief in die Umstände eines Todesfalls in den Räumen einer Polizeistation hineinzieht. Durch die Anwendung einer forensischen Rekonstruktion nimmt ZELLE 5 das Publikum gekonnt mit auf Spurensuche innerhalb dieser alptraumhaften Geschehnisse, Moment für Moment. ,Zelle 5' nimmt eine unvoreingenommene Haltung ein und präsentiert die Ereignisse ohne moralische Vorurteile. Dieser Ansatz ermöglicht es, dass der Nachhall des Schocks weit über die unmittelbare Handlung hinausgeht und Aufmerksamkeit auf das Gespenst des strukturellen Rassismus wirft, der seine Wurzeln tief in der Gesellschaft hat."

Für den mit 7000 Euro dotierten Preis für das beste Drehbuch waren nominiert:

Ausgezeichnet wurde "Jumoke" von Oliver Hardt mit folgender Jurybegründung:

"Eine Stadt – zwei Welten. Hier der deutsche Banker Eddy, da die geflüchtete Nigerianerin Jumoke, die zur Prostitution gezwungen wird. Aus einer zufälligen Begegnung entwickelt sich eine Art Liebesbeziehung – mit offenem Ende. Was im ersten Moment wie eine altbekannte Geschichte klingt, wird im Drehbuch ,Jumoke' so überzeugend, genau und spannend erzählt, dass einen das überraschende Ende zugleich emotional erschüttert und gedanklich inspiriert. Regional verortet, aber mit globaler Dimension erzählt der Autor diese sehr besondere Liebesgeschichte zweier Einzelgänger."

Für den mit 18000 Euro dotierten Preis für den besten Dokumentarfilm waren nominiert:

Ausgezeichnet wurde "Einzeltäter Teil 3: Hanau" von Julian Vogel mit folgender Jurybegründung:

"Julian Vogel zeigt in seinem Film das Leben der Opfer und Hinterbliebenen des rechtsextremistischen Terroranschlags von 2020 in der Hanauer Neustadt. Er zeigt, ohne zu kommentieren, lässt die Betroffenen sprechen, zeigt ihre Anstrengung, trotz allem weiterzumachen. Julian Vogel zeigt Stillstand, wortwörtlich. Er lässt Wut und Verzweiflung spüren. Die Bilder sind quälend, weil sie das Leben auf Pause erlebbar machen. Vogel gibt den Opfern und Hinterbliebenen Raum und Zeit, lässt teilhaben an der Trauer um den Sohn, den Bruder, aber auch an den schönen Erinnerungen an den besten Freund. Und er offenbart auch die eigene Hilflosigkeit des Filmemachers gegenüber Schmerz, Wut und Verzweiflung. Sie verschwinden nicht einfach, sie bleiben -– für immer."


Das Nominierungsgeld in den Kategorien Kurzfilm, Hochschulabschlussfilm und Drehbuch beträgt jeweils 1000 Euro; in den Kategorien Spielfilm und Dokumentarfilm jeweils 4000 Euro.

Alle Informationen gibt es auf der Webseite.

Film, Diskussion, Event, Studentisch

Call for Entries: Projekt Pitches beim 14. HHFT 2023

Auch dieses Jahr soll es beim Hessischen Hochschulfilmtag am 16.11.2023 die Möglichkeit geben, Projekte zu pitchen.

Wer ein zukünftiges Projekt hat, das er oder sie gerne dem Fachpublikum des Hessischen Hochschulfilmtags, sowie den anderen Studierenden der Hessischen Hochschulen oder auch den Professor*innen vorstellen will (z.B um Teammitglieder anzuwerben oder eventuell Förderungen...

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Auch dieses Jahr soll es beim Hessischen Hochschulfilmtag am 16.11.2023 die Möglichkeit geben, Projekte zu pitchen.

Wer ein zukünftiges Projekt hat, das er oder sie gerne dem Fachpublikum des Hessischen Hochschulfilmtags, sowie den anderen Studierenden der Hessischen Hochschulen oder auch den Professor*innen vorstellen will (z.B um Teammitglieder anzuwerben oder eventuell Förderungen anzufragen) kann das gut über einen Projektpitch machen.

Hierfür wäre es toll, wenn ihr uns kurz Bescheid gebt, wie viel Zeit ihr für euren Pitch einplant (maximal 7 Minuten) und uns eine inhaltliche Übersicht zuspielt. Mails hierfür bitte an hhft@mail.de schicken.

Studierende der Hochschule Darmstadt, der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Hochschule RheinMain / Wiesbaden stellen beim HHFT ihre neuesten Filme einem ausgewählten Fachpublikum, sowie anderen Studierenden vor. Zu sehen sind Abschluss- und Semesterarbeiten sowie Debütfilme aus den Bereichen Dokumentar-, Experimental-, Animations-, und Spielfilm.

Alle Informationen zum 14. Hessischen Hochschulfilmtag gibt es auf der Website.

Ausstellung, Event, Studentisch

Aktuelle Rundgänge und Semesterabschlussausstellungen im hFMA Netzwerk

An der HfG Offenbach und der Kunsthochschule Kassel gibt es im Juli Rundgänge, die Hochschule Darmstadt präsentiert ebenfalls Abschlussarbeiten.

In diesem Jahr feiert die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach ein Jubiläum: Der Rundgang, der traditionelle Jahreshöhepunkt, geht vom 14. bid 16. Juli in die 25. Auflage.

Zum Ende des Sommersemesters werden ein Wochenende lang die Türen...

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An der HfG Offenbach und der Kunsthochschule Kassel gibt es im Juli Rundgänge, die Hochschule Darmstadt präsentiert ebenfalls Abschlussarbeiten.

In diesem Jahr feiert die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach ein Jubiläum: Der Rundgang, der traditionelle Jahreshöhepunkt, geht vom 14. bid 16. Juli in die 25. Auflage.

Zum Ende des Sommersemesters werden ein Wochenende lang die Türen geöffnet. Studierende aller Lehrgebiete zeigen ihre im vergangenen Studienjahr entstandenen Arbeiten und speziell auf die Situation abgestimmte Projekte. Besucher_innen können sich bei der dreitägigen Veranstaltung über die künstlerische und gestalterische Arbeit aus den Fachbereichen Kunst und Design informieren und Einblicke in die Ausbildung der HfG und in künstlerisch-gestalterische Prozesse erhalten, wie sie während des laufenden Lehrbetriebes nicht möglich sind. Mehr dazu gibt es hier.


Unter dem Motto „MOMENT:AUFNAHME“ lädt die Kunsthochschule Kassel zum diesjährigen Rundgang. Vom 13. bis 16. Juli 2023 präsentieren Studierende ihre Arbeiten aus Kunst, Design und Wissenschaft.

Die Jahresausstellung zum Ende des Sommersemesters markiert einen besonderen Moment im Kunsthochschuljahr und bietet zugleich Anlass, sich Aufgaben und Ziele der Hochschule wieder neu zu vergegenwärtigen. Projektpräsentationen, Screenings, Performances, ein Symposion zu zukünftigen Ausstellungsstudien und zahlreiche Bars ergänzen die Ausstellung und machen die vier Tage zu einem großen Fest in der Kasseler Aue. Mehr dazu gibt es hier.


Join us for our dearest event, the final exhibition Tuesday, July 11 to Wednesday, July 12, 2023 at the Mediacampus Dieburg.

This is where our students showcase their project results from the current semester. Play games, watch animations, grab a drink, have a chat with the creators and most importantly: join in the fun and good spirit. We’re happy to have you! See you at the Mediencampus. Mehr dazu gibt es hier.


Die Hochschule für Bildende Künste-Städelschule freut sich, die diesjährige Absolvent*innenausstellung mit dem Titel Grotto vom 15. bis 30. Juli, kuratiert von Melissa Destino, zu eröffnen.

Die 32 Absolvent*innen aus 20 Nationen zeigen der Frankfurter Öffentlichkeit ihre Malereien, Skulpturen, Video- und Soundarbeiten, Druckgrafiken, Zeichnungen, Installationen und Performances. Begleitend zur Ausstellung konzipieren und gestalten die Studierenden jedes Jahr selbst eine Publikation. Mehr dazu gibt es hier.

Film, Event, Wettbewerb

Call for Entries: 14. Hessischer Hochschulfilmtag (HHFT)

Am 16. November 2023 findet der 14. Hessische Hochschulfilmtag (HHFT) statt.
Studierende der Hochschule Darmstadt, der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Hochschule RheinMain / Wiesbaden stellen dort ihre neuesten Filme einem ausgewählten Fachpublikum, sowie anderen Studierenden vor. Es gibt wieder Abschluss- und...

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Am 16. November 2023 findet der 14. Hessische Hochschulfilmtag (HHFT) statt.

Studierende der Hochschule Darmstadt, der Kunsthochschule Kassel, der Hochschule für Gestaltung Offenbach und der Hochschule RheinMain / Wiesbaden stellen dort ihre neuesten Filme einem ausgewählten Fachpublikum, sowie anderen Studierenden vor. Es gibt wieder Abschluss- und Semesterarbeiten sowie Debütfilme aus den Bereichen Dokumentar-, Experimental-, Animations-, und Spielfilm zu sehen.

Organisiert von Studierenden der Kunsthochschule Kassel mit Unterstützung der hFMA bietet der HHFT eine Plattform, um sich mit Filmemacher*innen anderer Hochschulen zu vernetzen, sich auszutauschen, Vertreter*innen der Film-, Fernseh- und Medienbranche zu treffen, neue Projekte zu pitchen und vor allem: um miteinander Filme zu sehen und zu zeigen.

Frist verlängert!

Filme aller Genres und einer Länge bis zu 40 Min. der Jahre 2022/2023 aus den hFMA-Hochschulen können vom 01.-24.07.2023 eingereicht werden.

Filme, die auf dem Hessischen Hochschulfilmtag laufen, behalten ihren Premierenstatus, da sie ausschließlich gegenüber einem Fachpublikum präsentiert werden! 


Alle Informationen zur Einreichung gibt es auf der Website. Die Mailadresse des HHFT ist: hhft@mail.de

Wettbewerb, Studentisch

Texter*innen gesucht für HHFT 2023

Die Veranstalter des 14. Hessischen HochschulFilmtags suchen wieder interessierte Texter*innen, die Lust haben, Texte für den Katalog zum HHFT zu schreiben.

Um mitzumachen, sollten die Bewerber*innen filminteressiert sein und Spaß am Schreiben haben. Erste Erfahrungen im Rezensieren oder Schreiben über Film sind wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig. Es kann außerdem...

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Die Veranstalter des 14. Hessischen HochschulFilmtags suchen wieder interessierte Texter*innen, die Lust haben, Texte für den Katalog zum HHFT zu schreiben.

Um mitzumachen, sollten die Bewerber*innen filminteressiert sein und Spaß am Schreiben haben. Erste Erfahrungen im Rezensieren oder Schreiben über Film sind wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig. Es kann außerdem entspannt von zu Hause gearbeitet werden, da der redaktionelle Austausch mit der Filmjournalistin Carolin Weidner über Mailkontakt laufen wird.


Das haben die Teilnehmer*innen davon:

  • eine Festival-Akkreditierung für das 40. Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest
  • Teilkostenerstattung bei der Anfahrt nach Kassel
  • mehr Textsicherheit im Bezug auf Katalogtexte, Festivaltexte oder Rezensionen im Allgemeinen
  • eine Publikation mit ihrem Text, die beim HHFT an Studierende und Fachbesucher*innen verteilt wird
  • eine intensive Auseinandersetzung mit einem oder mehreren Filmen

Optional, wenn Teilnehmer*innen am Hessischen Hochschulfilmtag gern persönlich nach Kassel kommen wollen, bieten die Veranstalter ihnen außerdem:

  • einen Tag voller Filmscreenings im ruruHaus Kassel, die einen Querschnitt studentischer filmischer Arbeiten aus vier verschiedenen Hochschulen zeigen: Der Hochschule RheinMain/Wiesbaden, der Kunsthochschule Kassel, der HfG Offenbach und der Hochschule Darmstadt
  • bei Bedarf eine Übernachtungsmöglichkeit am Tag des Hessischen Hochschulfilmtags vom 16. auf den 17. November
  • die Möglichkeit, den selbst rezensierten Film beim Screening im ruruHaus in entspannter Atmosphäre selbst anzumoderieren und eigene Fragen dazu zu stellen
  • die Möglichkeit, mit Filmstudierenden und Fachbesucher*innen in Kontakt zu kommen und Gespräche bei einem gemeinsamen leckeren Abendessen zu vertiefen

Zeichenzahl der Texte: Max. 5000 Zeichen inklusive Leerzeichen (Text Edit: doc. oder doc.x, bitte ohne Formatierung)

Anmeldefrist: 15. August 2023!

Anmeldung per Mail an: hhft@mail.de

Die Veranstalter senden dann die Screening-Links mit den filmischen Arbeiten zu und anschließend kann direkt angefangen werden, in die Tasten zu hauen! Da es sich bei den Filmen um Arbeiten von Studierenden handelt, sind diese mit Vorsicht zu behandeln. Es soll also nicht um einen Verriss der jeweiligen Arbeit gehen, sondern vielmehr sind ein gewisses Fingerspitzengefühl und rhetorische Treffgenauigkeit gefragt, was aber auf keinen Fall den Spaß beim Schreiben mindern sollte.

Alle Informationen zum 14. Hessischen Hochschulfilmtag gibt es auf der Website: https://hhft.info/

Mo Harawe gewinnt Deutschen Kurzfilmpreis 2022

Mo Harawes Film WILL MY PARENTS COME TO SEE ME wurde mit dem Deutschen Kurzfilmpreis 2022 ausgezeichnet. Der Absolvent der Kunsthochschule Kassel erhielt für seinen Film die Goldene Lola in der Kategorie für den besten Spielfilm von mehr als 10 Minuten bis 30 Minuten Laufzeit.
Die Begründung der Jury:
Wir folgen einer uniformierten Frau. Gedankenversunken sitzt sie im Auto. Schließlich...

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Mo Harawes Film WILL MY PARENTS COME TO SEE ME wurde mit dem Deutschen Kurzfilmpreis 2022 ausgezeichnet. Der Absolvent der Kunsthochschule Kassel erhielt für seinen Film die Goldene Lola in der Kategorie für den besten Spielfilm von mehr als 10 Minuten bis 30 Minuten Laufzeit.

Die Begründung der Jury:

Wir folgen einer uniformierten Frau. Gedankenversunken sitzt sie im Auto. Schließlich nimmt sie uns mit in ein Gefängnis. In einer Zelle mit mehreren Männern begrüßt sie Farah. Sie ist nicht die letzte, die ihn fragt, wie es ihm geht und es ist nicht das letzte Mal, dass er fast stoisch „Gut“ antwortet.

Der Film erzählt in ruhigen, langen Einstellungen, scheinbar dokumentarisch, die letzten Stunden im Leben von Farah. Minutiös schildert der Film diese scheinbar nicht enden wollende Zeit und stellt sie gegen alltägliche Beobachtungen. Das macht uns Zuschauer*innen fast zu Komplizen. Wir sehen das brutale, unausweichliche Ende kommen und können nichts tun. Genauso wie die Gefängniswärterin, die ihn bis zur Exekution begleitet.

WILL MY PARENTS COME TO SEE ME widmet sich einem der Grundthemen unserer Zivilisation, der Todesstrafe. Wir, das Publikum, bleiben die ganze Zeit auf Distanz – wie in unserem Alltag.

Wir wissen von den Exekutionen, wohnen ihnen aber nicht bei. Mo Harawe ist ein beeindruckender und berührender Film gelungen, der uns lange beschäftigt, dessen Bildkompositionen sich einbrennen und der lange nachhallt.


Mo Harawe hatte es mit WILL MY PARENTS COME TO SEE ME bereits ins Kurzfilmprogramm der Berlinale 2022 geschafft und erhielt außerdem auf dem 39. Kasseler Dokfest den Goldenen Herkules.

Wir gratulieren herzlich!

Alle Informationen gibt es auf der Webseite. Foto: Maximilian Probst

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Gewinner des Hessischen Film- und Kinopreises 2022

Beim ersten von drei Kinoabenden zur Verleihung des 33. Hessischen Film- und Kinopreises wurden in der FilmBühne Bad Nauheim die Preise in der Kategorie Kurzfilm an Nicolas Gebbe für „The Sunset Special“ und in der Kategorie Hochschulabschlussfilm an Bente Rohde und Elisa Mand (Hochschule Darmstadt) für „Ein Leben auf See“. 

Der Filmverleih jip film & verleih GbR erhielt den...

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Beim ersten von drei Kinoabenden zur Verleihung des 33. Hessischen Film- und Kinopreises wurden in der FilmBühne Bad Nauheim die Preise in der Kategorie Kurzfilm an Nicolas Gebbe für „The Sunset Special“ und in der Kategorie Hochschulabschlussfilm an Bente Rohde und Elisa Mand (Hochschule Darmstadt) für „Ein Leben auf See“. 

Der Filmverleih jip film & verleih GbR erhielt den Newcomerpreis; acht nicht gewerbliche Kinos wurden mit den Kinopreisen ausgezeichnet. Eine Gala gibt es in diesem Jahr nicht; die eingesparten Kosten kommen den Kinopreisträgern zusätzlich zugute.

„Diesmal feiern wir die Film- und Kinobranche dort, wo der Film hingehört – in Kinos, vor Kinopublikum." sagte Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn zur Verleihung.


Für den mit 7000 Euro dotierten Preis für den besten Kurzfilm waren nominiert:

Ausgezeichnet wurde „The Sunset Special“ von Nicolas Gebbe mit folgender Jurybegründung:

„Der experimentelle Kurzfilm ,The Sunset Special‘ führt uns mit animierten Bildern, die Computerspielen ähneln und begleitet werden von unmoduliert gesprochen Texten, in die digitale Wunschwelt der scheinbar erstrebenswerten Individualität und Exklusivität. Als Teil einer Multimediaausstellung löst er die digitale Repräsentanz in unserem Leben auf. Das schönste Boot, die schönste Insel, das tollste Hotel, eine exklusive Urlaubsreise präsentiert uns der Protagonist des Films. Sehnsüchte werden von einer realitätsfremden Bilderwelt in den sozialen Medien geweckt und zugleich dort als individuelles Erleben präsentiert. Reale und digitale Welten, die Grenzen verschwimmen. Welche Einflüsse der digitalen Traumwelten bestimmen und spiegeln die individuelle Wirklichkeit? Brisante Fragen von gesellschaftlicher Relevanz, die humorvoll, attraktiv und beängstigend zugleich gestellt werden. Ein überaus kluger Film, der sehr nachdenklich stimmt.“ 

 Nicolas Gebbe, Bente Rohde und Elisa Mand. (Foto: hFMA)

Die Nominierten für den ebenfalls mit 7000 Euro dotierten Preis in der Kategorie Hochschulabschlussfilm waren:

Die Auszeichnung ging an "Ein Leben auf See" von Bente Rohde und Elisa Mand aus dem Studiengang Motion Pictures der Hochschule Darmstadt mit folgender Jurybegründung:

„Drehen auf einem Schiff ist schon technisch eine große Herausforderung. Doch nicht nur das haben Bente Rohde und Elisa Mand bravourös gemeistert. In ihrem Film ,Ein Leben auf See‘ nehmen sie uns mit in die Welt von Krabbenfischern auf der Nordsee. Rohde und Mand beobachten ein kleines Team von drei Männern, die wochenlang auf dem Kutter zusammen auf engstem Raum leben und arbeiten. Wir erfahren von ihren Arbeitsbedingungen und wie sie mit ihren Gefühlen und Gedanken umgehen. Wir erleben ihre Ratlosigkeit und Existenzängste angesichts der geringen Fangquoten durch die Überfischung. Und wir erhalten einen Eindruck von Menschen, die zwei Leben zu bewältigen haben: eines auf See und eines an Land – inklusive einer berührend-innigen Vater-Sohn Beziehung. Alles in einem Film, in atmosphärisch dichten Bildern. Ein Leben auf See ist eine erstaunlich reife Abschlussarbeit aus dem Studiengang Motion Pictures der Hochschule Darmstadt: Die privaten Einblicke in die Lebenswelt der Krabbenfischer fügen sich nach und nach ganz unangestrengt zu einem beeindruckenden Film über gesellschaftlich relevante Themen zusammen.“


Das Nominierungsgeld in den Kategorien Kurzfilm und Hochschulabschlussfilm beträgt jeweils 1000 Euro.

Alle Informationen gibt es im angehängten PDF und auf der Webseite.

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Film, Event

HAB-Launch: Präsentation von 29 geförderten Projekten auf der B3

Am Donnerstag, den 20. Oktober 2022, 12:00 - 18:00 Uhr werden 29 Abschlussprojekte aus dem hFMA-Netzwerk auf der B3 Biennale des bewegten Bildes 2022 präsentiert, die im Rahmen der HAB - Hessen Abschlussförderung eine Projektförderung erhalten haben.
12:00 Ankommen, BEGRÜSSUNG
12:20
Kristina Huber, transmigration of lost souls
Betreuung: Prof. Alex Oppermann (HFG OFFENBACH)
12:30
Luiza...

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Am Donnerstag, den 20. Oktober 2022, 12:00 - 18:00 Uhr werden 29 Abschlussprojekte aus dem hFMA-Netzwerk auf der B3 Biennale des bewegten Bildes 2022 präsentiert, die im Rahmen der HAB - Hessen Abschlussförderung eine Projektförderung erhalten haben.

HAB Launch 20. Oktober 2022, 12:00 - 18:00 Uhr, HOCI „House of Creativity and Innovation“ im Bethmannhof, Bethmannstraße 7 – 9, 60311 Frankfurt/Main

12:00 Ankommen, BEGRÜSSUNG

12:20
Kristina Huber, transmigration of lost souls
Betreuung: Prof. Alex Oppermann (HFG OFFENBACH)

12:30
Luiza Quintanilha mit Ferdinand Kowalke, O CANTO DE JADE
Betreuung: Prof. Jan Peters (KUNSTHOCHSCHULE KASSEL)

12:40
Jan Paschen, Memoria
Betreuung: Prof. Börries Müller-Büsching (HOCHSCHULE RHEINMAIN)

12:50
Arifa Asif mit Shikha Kumari, Naked Truth- An immersive experience about the lives of transgender in South Asia
Betreuung: Prof. Georg Struck (HOCHSCHULE DARMSTADT)

13:00
Veronika Kiselev, Das nicht gelebte Leben
Betreuung: Prof. Alex Oppermann, Claus Withopf (VideoLab), Prof. Frank Georg Zebner (HFG OFFENBACH)

13:10
Johanna Brummack, Tangible Intangible
Betreuung: Prof. Jan Peters (KUNSTHOCHSCHULE KASSEL)

13:20
Armin Ludl, Digital Fashion – Queerness trifft Tradition
Betreuung: Prof. Betty Schimmelpfennig (HOCHSCHULE RHEINMAIN)

13:30
Marie Leicht, Glades and Avenues
Betreuung: Prof. Dr. Marie-Hélène Gutberlet (HFG OFFENBACH)

13:40
Max Holicki und Yannik Stark, Frühe Politikvermittlung (AT)
Betreuung: Prof. Martina Bramkamp (KUNSTHOCHSCHULE KASSEL)

14:00 – 14:30 PAUSE

14:30
Hannah Kretzschmar, Unter Wasser
Betreuung: Prof. Jan Peters (KUNSTHOCHSCHULE KASSEL)

14:40
Laurenz Strasser, Frei (AT)
Betreuung: Prof. Tom Schreiber (HOCHSCHULE RHEINMAIN)

14:50
Khan Farooq, Digital Saqafat: Inclusion and self-empowerment of digitally deprived artists through media aesthetic education in Pakistan

Betreuung: Prof. Sabine Breitsameter (HOCHSCHULE DARMSTADT)

15:00
Nazli Moripek, Wiederkehrende Erinnerung und dessen zeitliche Wirkung
Betreuung: Prof. Gunter Reski, Prof. Dr. Marie-Hélène Gutberlet (HFG OFFENBACH)

15:10
Tairan Li, Notes from Ape'
Betreuung: Prof. Martina Bramkamp (KUNSTHOCHSCHULE KASSEL)

15:20
Jakob Kneip, Disorted Perception
Betreuung: Prof. Tom Schreiber (HOCHSCHULE RHEINMAIN)

15:30
Michael Lurz mit Anwesha Roy, Augmented Reality in Fitness
Betreuung: Prof. Georg Struck (HOCHSCHULE DARMSTADT)

15:40
Paul Pape, Vielfalt in Segmentschichten
Betreuung: Prof. Heike Schuppelius, Prof. Martin Liebscher (HFG OFFENBACH)

15:50
Edgar Schero, in – between
Betreuung: Prof. Peggy Buth (KUNSTHOCHSCHULE KASSEL)

16:00 – 16:30 PAUSE

16:30
Theo Lucas, astro_plantboy_69
Betreuung: Prof. Martina Bramkamp (KUNSTHOCHSCHULE KASSEL)

16:40
Jolina Simpson und Elisa Grehl, Dora
Betreuung: Prof. Steffen Böttrich (HOCHSCHULE RHEINMAIN)

16:50
Leopold Hotz mit Maxim Kuznetsov und Clara Dörholt, Space Weather
Betreuung: Alexander Herzog (HOCHSCHULE DARMSTADT)

17:00
Tim Seger, The Rhythm Section
Betreuung: Prof. Dr. Marie-Hélène Gutberlet (HFG OFFENBACH)

17:10
Aron Farkas, MAGIC Gulyás'.
Betreuung: Prof. Martina Bramkamp (KUNSTHOCHSCHULE KASSEL)

17:20
Paula Berger, Gelbe Karten & Lila Latzhosen (AT)
Betreuung: Prof. Martina Bramkamp (KUNSTHOCHSCHULE KASSEL)

17:30
Pierre Anderson Soulouque, 360Empowerment: Analysis, Conceptualization, And Strategies To Advance Fulldome Films In Local Communities

Betreuung: Prof. Sabine Breitsameter and Robin Wiemann (HOCHSCHULE DARMSTADT)

17:40
Nils Walther, superlandscape
Betreuung: Prof. Auriea Harvey (KUNSTHOCHSCHULE KASSEL)

17:50
Thea Drechsler, SPEAKING NEARBY
Betreuung: Prof. Joel Baumann (KUNSTHOCHSCHULE KASSEL)

18:00
Vania Geier, Vertretung: Steffanie Sivanathan, The event, i beati paoli moderno (AT)
Betreuung: Prof. Jan Peters (KUNSTHOCHSCHULE KASSEL)

18:10 Ende

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich auf der Webseite der B3.


Vier Hochschulen aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie hFMA – die Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach, die Kunsthochschule Kassel, die Hochschule RheinMain und die Hochschule Darmstadt – haben zum Wintersemester 2021/22 unter dem Titel HAB – Hessen Abschlussförderung ein Projektförderprogramm zur Unterstützung von Studien-Abschlussprojekten in Kunst-, Design-, Film- und Medienstudiengängen gestartet. 

Ziel der Förderung ist es, Studierende im Film- und Medienbereich in Hessen bei der Entwicklung und Produktion ihrer künstlerisch-gestalterischen Abschlussprojekte mit filmischen und zeitbasierten Medieninhalten, -technologien, -formaten zu unterstützen. 

Weitere Informationen zur HAB - Hessen Abschlussförderung finden sich hier: HAB - Hessen Abschlussförderung

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Film, Diskussion

Im Fokus: Interview mit Anna Bell und Julia Pirzer (Organisationsteam ProfisPlaudernPraxis)

Bald startet die nächste PPP-Veranstaltung im Rahmen des 39. Kasseler Dokfests. Welche Ziele habt ihr euch für die diesjährige Veranstaltung gesteckt?
Anna: Wir haben ein sehr aktuelles und wichtiges Thema aufgegriffen, vielseitige Referent*innen aus diversen Bereichen mit verschiedenen Ansätzen gefunden und wünschen uns, dass viele Studierende der hessischen Hochschulen und andere...

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Bald startet die nächste PPP-Veranstaltung im Rahmen des 39. Kasseler Dokfests. Welche Ziele habt ihr euch für die diesjährige Veranstaltung gesteckt?

Anna: Wir haben ein sehr aktuelles und wichtiges Thema aufgegriffen, vielseitige Referent*innen aus diversen Bereichen mit verschiedenen Ansätzen gefunden und wünschen uns, dass viele Studierende der hessischen Hochschulen und andere Filmschaffende das kostenlose Angebot des Einblicks in die Berufspraxis, des Austauschs und der Beratung wahrnehmen – zusammen mit vielen neuen Erkenntnisse für ihren eigenen Berufseinstieg.

Julia: Wir freuen uns, dass wir nun auch wieder vor Ort stattfinden können. Außerdem sprechen wir seit diesem Jahr intensiviert und gezielt nicht mehr nur die filmpraktischen Studiengänge mit PPP an, sondern versuchen, film- bzw. medienkulturelle und filmpraktische Studierende im Rahmen der Veranstaltung zusammenzubringen. Dass dies wichtig ist, sind wir überzeugt! Denn die beiden Gruppen werden sich ein Leben lang in der Branche begegnen, brennen für das gleiche Thema und sollten ihre Perspektiven frühstmöglich austauschen.


Das diesjährige PPP-Thema „(Un)fair producing – Film- und Medienproduktion mit ganzheitlichem Ansatz?!“ geht uns alle etwas an und ist gerade für junge Medienschaffende ein bedeutsames und immer dringender werdendes Feld. Wie möchtet ihr junge Menschen im Medienbereich auf die Thematik vorbereiten und unterstützen?

Anna: Unsere diesjährigen Referent*innen setzen sich auf sehr unterschiedliche Weise mit diesem Themenkomplex bei ihrer täglichen Arbeit auseinander und bringen verschiedene Standpunkte und Blickrichtungen mit. Felix Große-Lohmann setzt sich beispielswese mit nachhaltigen Materialkreisläufen im Kulturbetrieb auseinander, Britta Waagemann mit gemeinwohl-orientierter Kulturarbeit. Vanina Saracino beschäftigt sich unter anderem mit Kunststrategien, die anthropozentrische und binäre Weltsichten in Frage stellen. Das Ziel unserer Veranstaltung ist es, nicht nur für die Thematik zu sensibilisieren und über die Berufsalltage und Ansichten der Referent*innen zu informieren, sondern junge Filmschaffende zu vernetzen, in Kontakt zu bringen mit diesen Profis und den Dialog zu fördern. 

Julia: Mit dieser einen Veranstaltung zu einem so komplexen Feld zu unterstützen, ist ein großes Vorhaben. Die heutigen Studierenden sind für diese Themenkomplexe sowieso schon sehr sensibilisiert – wir reagieren darauf, greifen auf was Diskurs ist und können damit zeigen, dass wir die Veränderung wahrnehmen und fördern. Unsere Stärke liegt darin, dass wir den Ort bieten, an dem Nachwuchsschaffende zusammenkommen können, um für sie wichtige Themen geschützt und trotzdem auf professionellem Niveau zu diskutieren.


Die Industrie reagiert bereits auf Forderungen aus der Branche. Wie gelangen Filmschaffende an Förderungen, die faires und nachhaltiges Arbeiten unterstützen?

Anna: Profi Nr. 4 ist Merle Lenz. Sie ist Referentin für grünes Drehen und Film Commissionerin bei HessenFilm und Medien und kennt sich daher sehr gut mit Green Shooting und generell mit Filmförderung – vor allem in Hessen – aus.

Julia: Leider kostet es ja immer noch viel Recherchezeit, herauszufinden, ob eine Förderung faires- und nachhaltiges Arbeiten gezielt unterstützt. Ich denke, dass Veranstaltungen wie unsere mit dazu beitragen, dass Förderinstitutionen dies aktiver und offensiver kommunizieren werden.


Referent*innen-Interviews sind ab dem 1. November online – ihr habt spannende Gäste eingeladen, doch auf welchen Gast freut ihr euch besonders?

Anna: Am meisten freuen wir uns auf die Kombination unserer Referent*innen und auf den Austausch zwischen ihnen und den Teilnehmenden bei der Podiumsdiskussion am 18. November – auch bei den Einzelgesprächen. Denn das Miteinandersprechen und voneinander lernen ist das Herzstück von Profis Plaudern Praxis. Wir sind sehr gespannt, was dabei dieses Jahr entsteht.

Julia: Ich kann mich Anna nur anschliessen. Gerade habe ich die Vorab-Interviews aufgenommen und daran gemerkt, dass man vorher eigentlich oft nicht weiß, wie reichhaltig die Erfahrung der einzelnen Referent*innen ist. Mit jeder*m könnte ich mich Stunden unterhalten. Ich hoffe, dass es den Teilnehmer*innen von PPP genauso gehen wird!


HIER findet ihr alle Infos zum Programm und zur Veranstaltung.

Alle Infos zum Projekt: PROFIS PLAUDERN PRAXIS XIV / PRAXIS DOKFEST 2022

Kostenfreie Anmeldung für Einzelgespräche (Präsenz- und Onlinetermine) bis zum 17.11. an Anna Bell: bell@kasselerdokfest.de.