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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
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63065 Offenbach am Main
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Celina Schimmer (montags bis donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

News
(Prof. Rotraut Pape)

Trauer um Rotraut Pape

Die hFMA trauert um Rotraut Pape, Filmemacherin, Künstlerin und Hochschulprofessorin für den Bereich Film und Video an der HfG Offenbach, die am 14. April 2019 im Alter von 63 Jahren nach langer schwerer Krankheit in Berlin gestorben ist. Rotraut Pape war hFMA-Gründungsmitglied und langjähriges Mitglied im hFMA-Vorstand.
Die HfG hat hier eine Gedenkseite für Rotraut eingerichtet.

Sie studierte...

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Die hFMA trauert um Rotraut Pape, Filmemacherin, Künstlerin und Hochschulprofessorin für den Bereich Film und Video an der HfG Offenbach, die am 14. April 2019 im Alter von 63 Jahren nach langer schwerer Krankheit in Berlin gestorben ist. Rotraut Pape war hFMA-Gründungsmitglied und langjähriges Mitglied im hFMA-Vorstand.

Die HfG hat hier eine Gedenkseite für Rotraut eingerichtet.

Sie studierte Freie Kunst und Experimentalfilm an der Hochschule für bildende Kunst (HFBK) Hamburg. Schon früh konzentrierte sie sich auf die Medien Film, Video und Computer und deren künstlerisches Potenzial für gesellschaftliche, politische und ethische Fragestellungen. Performance und Installation spielten in ihrer Arbeit eine große Rolle als tatsächliche Aufführung und interaktive Versuchsanordnung.

Parallel zu ihrer künstlerischen Arbeit realisierte sie diverse experimentelle Dokumentationen für arte, 3Sat und ZDF sowie Screenings, Ausstellungen, Publikationen und Vorträge im In- und Ausland. Sie hielt Workshops, hatte Lehraufträge, Gastprofessuren an internationalen Hochschulen, Goethe Instituten und CCFs. 2001 erhielt Pape die Friederichs-Stiftungsprofessur an der HfG Offenbach, anschließend wurde sie Gastprofessorin und ab 2004 Professorin für Film und Video. Seit 2011 war sie Prodekanin des Fachbereichs Kunst.

Ausstellung, Event

FRIGO GENERATION 78-90

Prof. Rotraut Pape of the HfG Offenbach invities all interested visitors to take part in the opening of thexe exhibition for "FRIGO GENERATION 78-90". A look back at 10 years of vision and unparalleled energy: in the 1980s FRIGO was one of the most emblematic of Europe’s alternative culture groups. Lyon was the hub of this artistic effervescence.

The FRIGO Collective got their name from the...

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Prof. Rotraut Pape of the HfG Offenbach invities all interested visitors to take part in the opening of thexe exhibition for "FRIGO GENERATION 78-90". A look back at 10 years of vision and unparalleled energy: in the 1980s FRIGO was one of the most emblematic of Europe’s alternative culture groups. Lyon was the hub of this artistic effervescence.

The FRIGO Collective got their name from the cold room of the former Lyon cheese factory that hosted their activities in the 1980s. For 10 years, FRIGO boasted an intense artistic production across all fields: free radio (Bellevue 95.8), music, scenography, graphic design, installation and performance art, exhibitions, photography...

The Vernisage takes place at:

07.03.2017, MAC musée d´art contemporain, LYON
The exhibition goes on til the 09.07.2017.

FRIGO exhibited a hundred cubic metres of water at the Centre Pompidou, succeeded in closing the Musée d’Art Moderne following a performance, launched a pirate TV station, refashioned TF1’s TV studios, wrote an obituary for the Théâtre National Populaire, rolled a stone weighing five tonnes to India, invited Michael Nyman to perform a private concert on-site; filmed Hermann Nitsch and Paul McCarthy, enjoyed Potlatch in Hamburg, and attended Documenta 8 and Ars Electronica in Linz, Austria. The collective ceased their activity in about 1989, around the time of the fall of the Berlin Wall and the inauguration of the Magiciens de la terre exhibition in Paris.

This fantastic true story can be discovered from the 8 March to the 9 July 2017 at the mac LYON.
A laboratory embracing a plurality of forms and disciplines, FRIGO was also at the origin of a very active international network bringing together visual artists, choreographers, poets, actors, writers and musicians, including ORLAN, Régine Chopinot, Benni Efrat, Mike Hentz, Dieter Appelt, Fabrizio Plessi, Marie-Christine Vernay...

All information can be found on the website.

6 Fulldome-Produktionen im internationalen Wettbewerb der FDUK Biennale

Seit 2009 unterstützt die hFMA die Workshops für Fulldome-Produktionen, die jährlich beim FullDomeFestival in Jena uraufgeführt werden.

Eine Auswahl von FullDomefilmen, die in den Workshops der letzten beiden Jahre entstanden, - geleitet von Prof. Rotraut Pape in Zusammenarbeit mit Prof. Sabine Breitsameter der Hochschule Darmstadt und Dozentin Birgit Lehman - nehmen jetzt sechs...

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Seit 2009 unterstützt die hFMA die Workshops für Fulldome-Produktionen, die jährlich beim FullDomeFestival in Jena uraufgeführt werden.

Eine Auswahl von FullDomefilmen, die in den Workshops der letzten beiden Jahre entstanden, - geleitet von Prof. Rotraut Pape in Zusammenarbeit mit Prof. Sabine Breitsameter der Hochschule Darmstadt und Dozentin Birgit Lehman - nehmen jetzt sechs Produktionen vom 4.- 5.11.2016 am internationalen Wettbewerb der FDUK Biennale in England teil:

Aurelio
von Johannes Ott, Hochschule Darmstadt

Blaue Lagune
von Marco Russo, HfG Offenbach

Das Ende eines langen Tages
von Christian Öhl, HfG Offenbach

It’s You
von Katrin Dittmayer, HfG Offenbach

Protokoll_001
von Sriram Srivigneswaramoorthy, HfG Offenbach

Scalarat
von Nicolas Gebbe, HfG Offenbach

Film, Wettbewerb

Drei Preise für hFMA-Produktionen auf dem 10. Fulldome-Festival in Jena 2016

Beim 10. Fulldome-Festival in Jena, einem der wichtigsten Festivals für 360°-Filme weltweit, stellten sich am vergangenen Wochenende sieben Produktionen, die im Rahmen der kooperierten hFMA-Lehrveranstaltungen unter der Leitung der Dozentinnen Prof. Sabine Breitsameter (3D-Sound/Hochschule Darmstadt), Birgit Lehmann (Skriptwriting/HfG Offenbach) und Prof. Rotraut Pape (Film|Video/HfG Offenbach)...

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Beim 10. Fulldome-Festival in Jena, einem der wichtigsten Festivals für 360°-Filme weltweit, stellten sich am vergangenen Wochenende sieben Produktionen, die im Rahmen der kooperierten hFMA-Lehrveranstaltungen unter der Leitung der Dozentinnen Prof. Sabine Breitsameter (3D-Sound/Hochschule Darmstadt), Birgit Lehmann (Skriptwriting/HfG Offenbach) und Prof. Rotraut Pape (Film|Video/HfG Offenbach) möglich gemacht und unterstützt werden, dem internationalen Wettbewerb um die begehrten JANUS Trophäen. Drei der insgesamt fünf Preise für Studierendenfilme gingen an unsere Fulldome-Filme.


Mit dem “Creative Award” wurde Nicolas Gebbe von der HfG Offenbach ausgezeichnet. Sein Fulldome-Film “Scalarat” (5:00 Min.) ist eine komplexe 3D Animation, mit der er 2015 sein Nebenfach-Diplom absolvierte. Es ist bereits sein dritter Fulldome-Film – gekonnt öffnet er enigmatische Rundum-Blicke in eine düstere Traumwelt, in der eine geschundene Seele Zuflucht sucht und Befreiung findet.

Den “Emphasis on Emotion”-Award erhielt das Team Johannes Ott (Sound), Theresa Worm und Gawan Fabel (Film) vom Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt für ihre Produktion “Aurelio” (4:16 Min.): Ein kleiner Junge, zum ersten Mal abends allein zu Hause, muss rätselhafte und beängstigende Schrecken durchstehen. Sein berührendes Erlebnis inmitten von Schatten und Projektionen bewegt insbesondere auch durch einen feinfühligen 3D-Soundtrack.

Der Audience-Award geht an Sriram Srivigneswaramoorthy (HfG Offenbach), dessen Film “Protokoll_001” (2:09 Min.) verstörend-aufrüttelnde inszenierte Bilder von Gewalt und Kriminalität mit Textfragmenten aus dem „NSU-Prozess“ kombiniert, die das Thema in der von Natascha Reberg (Hochschule Darmstadt) komponierten 3D-Sound-Collage vielstimmig und jenseits nachrichtlicher Simplifizierung entfalten.

Anne Pischulski und Denise Röhrig, Studierende der Hochschule Darmstadt, erzählen in ihrem Fulldome-Film „Beweise genug“ (4:49 Min.), unterstützt von einem eindringlichem 3D-Soundtrack, von einer jungen Frau, die einem gewalttätigen Stalker zum Opfer fällt. Diese Produktion schaffte es bis in die Finalisten-Runde.

Die beiden wundervoll poetischen Filme "Traumfund" (2:14 Min.) und "Re-Hide" (3:19 Min.) von Liliane Buckler (HfG Offenbach) wurden mit weiteren 40 FullDome- Filmen aus aller Welt präsentiert, ebenso die Produktion "From Scratch" von Samuel Zamorano und Tom Putsch vom Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt.

Der von der hFMA unterstützte Workshop bedankt sich bei den Tutoren Thomas Bannier HfG Offenbach (360° Film + Stitching) und bei Natascha Reberg und Ben Briggmann, Hochschule Darmstadt (3D Sound).

Film, Wettbewerb

FULLDOME UK: TIM SEGER: BEAT BEATS BEAT


Am 7. und 8. November 2014 fand das FullDome UK* Festival im National Space Center in Leicester statt. Thomas Bannier, Nico Gebbe, Doreen Keck, Christian Öhl und Tim Seger präsentierten ihre neuen FullDome Filme. Vier HfG Filme konkurrierten im internationalen Wettbewerb in sechs Preiskategorien.
Tim Seger gewann mit seinem FullDome-Kurzfilm BEAT den “Best Experimental”- und den “Best in...

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Am 7. und 8. November 2014 fand das FullDome UK* Festival im National Space Center in Leicester statt. Thomas Bannier, Nico Gebbe, Doreen Keck, Christian Öhl und Tim Seger präsentierten ihre neuen FullDome Filme. Vier HfG Filme konkurrierten im internationalen Wettbewerb in sechs Preiskategorien.

Tim Seger gewann mit seinem FullDome-Kurzfilm BEAT den “Best Experimental”- und den “Best in Show”-Award Fulldome UK 2014. Zwei Wochen zuvor belegte er mit BEAT den 2. Platz beim 2. KOORDINATEN Festival der räumlichen Medien in Kiel.

Die Juryauswahl der teilnehmenden Filme:

  • The Last Step - NSC Creative
  • Beat - Tim Seger
  • Lunapark Theme Ride - Kamila Staszczyszyn & Kuba Matyka
  • Horizon Ludique - Jerome LeBel & Joseph Lefèvre
  • Flight of Fancy - Yaroslav Gubchenko
  • Of the Sky - Andrew Halley
  • Die Wundertrommel - Robert Becker
  • RIDE.zer0 - Dominic St-Amant & Olivier Rheaume
  • Através - Caio Haar
  • Infinite Horizons - Diana Reichenbach
  • Harvest Season - Doreen Keck
  • Vessel - Aaron Bradbury
  • Transgress - Joe Fiola & Antoine Saint Maur

Alle Informationen gibt es auf der Website.


Seit 2006 entstehen an der HfG Offenbach Kurzfilme für 360°- Kuppelprojektionen, die seitdem jährlich zum FullDomeFestival im Zeiss Planetarium Jena uraufgeführt werden. Unter der Leitung von Prof. Rotraut Pape, HfG und mit Unterstützung der hessischen Film- und Medienakademie konnten auch im Wintersemester 13 /14 wieder interessierte Studierende aller hessischer Hochschulen teilnehmen an einem facettenreichen Workshop-Angebot – um das Medium kennenzulernen, zu entwickeln und anzuwenden.

Studierende der Hochschule Darmstadt unter der Leitung von Prof. Sabine Breitsameter unterstützten die Kommilitonen der HfG bei der Vertonung ihrer raumfüllenden Filme.

Hessischer Hochschulfilmpreis 2014


Bei dem 25. Hessischen Film- und Kinopreis wurde David Sarno von der HfG Offenbach für seinen Kurzfilm „Richard & Gilbert“ mit dem Hochschulfilmpreis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 7.500,- Euro dotiert. Betreut wurde der Film von Rotraut Pape, Professorin für Film/Video an der HfG Offenbach.

Die Begründung der Jury
"Eigentlich müsste man für »Richard & Gilbert« ein eigenes Genre...

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Bei dem 25. Hessischen Film- und Kinopreis wurde David Sarno von der HfG Offenbach für seinen Kurzfilm „Richard & Gilbert“ mit dem Hochschulfilmpreis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 7.500,- Euro dotiert. Betreut wurde der Film von Rotraut Pape, Professorin für Film/Video an der HfG Offenbach.

Die Begründung der Jury
"Eigentlich müsste man für »Richard & Gilbert« ein eigenes Genre erfinden, denn dieser großartige Kurzfilm will sich in keiner Schublade so recht kategorisieren lassen. Der Film erzählt in technischer Perfektion und meisterhaften Tableaus, deren Lichtführung einen an Caravaggio denken lassen, die düstere Geschichte eines Detektivs und seines Assistenten, die eine brutale Mordserie aufklären müssen und zugleich von einem homoerotischen Verlangen zueinander gezogen werden. Ein Film, in dem jedes Wort, jeder Blick, jede Kameraeinstellung exakt so geworden zu sein scheint, wie es vom Autor und Regisseur David Sarno beabsichtigt war – was insbesondere für einen Hochschulfilm äußerst bemerkenswert ist."

Richard & Gilbert
Kurzspielfilm, 14 Minuten
Regie: David Sarno
Kamera: Ivan Robles Mendoza

Performance, Event

FRIGO 80s revival in Lyon

Am 10.09. von 14 - 24 Uhr präsentieren Prof. Rotraut Pape und das Künstlerkollektiv FRIGO im Museum für Moderne Kunst, MAC Lyon ein Revival der 80er.
Geboten werden Filme, Videos, Installation, Lectures, Radio livemix und vieles mehr.
Termin und Ort:
10.09.2014 - 14-24 Uhr
Cité Internationale
81 quai Charles de Gaulle
69006 Lyon
France
The members of FRIGO will present their past works and...

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Am 10.09. von 14 - 24 Uhr präsentieren Prof. Rotraut Pape und das Künstlerkollektiv FRIGO im Museum für Moderne Kunst, MAC Lyon ein Revival der 80er.

Geboten werden Filme, Videos, Installation, Lectures, Radio livemix und vieles mehr.


Termin und Ort:

10.09.2014 - 14-24 Uhr
Cité Internationale
81 quai Charles de Gaulle
69006 Lyon
France


The members of FRIGO will present their past works and present projects, achievements, the artists they have invited and assisted, their methods of work and modes of production. These are reminiscent of the places, dreams and upheavals from the period of time between May 1968 and the fall of the Berlin wall.

Heir to many art movements breaking away from both the market and the world of official art, FRIGO advocated an aesthetic of existence – alternative, elegant and based on both individual and collective practices of creation, blending public and private spheres, in a spirit of freedom, for free.

FRIGO was one of the iconic groups of Europe's underground and alternative cultural scene. The Centre Pompidou and the Musée d'Art Moderne of Paris, the Kassel documenta, l'Usine in Geneva, Ars Electronica in Linz, Beursshowburg in Brussels – amongst other international contemporary stages – produced their projects and hosted their actions.

FRIGO team: Gérard Couty, Gérard Bourgey, Alain Garlan, Mike A. Hentz, Rotraut Pape, Jacques Bigot, Michel Piet, Robert Lapassade, Christian Vanderborght, Marc Moget, Cécile Dumas, Serge Boissat, Gilles Grand and his students, Alain Oddou, Vincent Michaux, David Dronet.

FullDome-Festival Jena 2013 – Ausschreibung SpatialSound Award

Im Rahmen des 7. FullDome-Festivals werden 360-Grad Audioproduktionen erstmals als eigenständige Festival-Kategorie präsentiert und bewertet. Die eingereichten Produktionen müssen den unten beschriebenen Spezifikationen des SpatialSound Wave-Systems zum Abspielen im Zeiss-Planetarium Jena entsprechen.
Eingereicht werden können sowohl Fulldome-Shows mit SpatialSound Wave-Audio, als auch reine...

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Im Rahmen des 7. FullDome-Festivals werden 360-Grad Audioproduktionen erstmals als eigenständige Festival-Kategorie präsentiert und bewertet. Die eingereichten Produktionen müssen den unten beschriebenen Spezifikationen des SpatialSound Wave-Systems zum Abspielen im Zeiss-Planetarium Jena entsprechen.

Eingereicht werden können sowohl Fulldome-Shows mit SpatialSound Wave-Audio, als auch reine Audioproduktionen ohne Bild. Im letzteren Fall wird beim Abspielen im Planetarium der Sternenhimmel eingespielt.

Die Dauer der Beiträge ist auf maximal 15 Minuten (Kurzfilmformat) festgelegt.

In der Bewertung der Einsendungen für den SpatialSound Award wird nicht zwischen studentischen, kommerziellen oder unabhängigen Teilnehmern unterschieden. Ziel des (bis jetzt undotierten) Awards ist die Darstellung des ästhetischen und technischen Potentials von 360-Grad Audioproduktionen für die Kuppel.

Alle Informationen zu Anforderungen und der Teilnahme gibt es auf der Website.

ZWEI HFG-FILME AUF DER BERLINALE 2013

Zwei Produktionen von Studierenden der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach werden im offiziellen Wettbewerb der Berlinale 2003 (Berlinale Shorts Competition) gezeigt: Merlin Flügel ist mit seinem Film »Echo« vertreten und Xenia Lesniewski mit »Hypozentrum«.
Der Kurzfilm-Wettbewerb der Berlinale (7. bis 17. Februar 2013) präsentiert 27 Filme aus 20 Ländern: 22 Weltpremieren, fünf...

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Zwei Produktionen von Studierenden der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach werden im offiziellen Wettbewerb der Berlinale 2003 (Berlinale Shorts Competition) gezeigt: Merlin Flügel ist mit seinem Film »Echo« vertreten und Xenia Lesniewski mit »Hypozentrum«.

Der Kurzfilm-Wettbewerb der Berlinale (7. bis 17. Februar 2013) präsentiert 27 Filme aus 20 Ländern: 22 Weltpremieren, fünf internationale Premieren (sowie einen Film außer Konkurrenz), die um den Goldenen und Silbernen Bären, den DAAD-Kurzfilmpreis und die Nominierung für den Europäischen Kurzfilmpreis konkurrieren.

Merlin Flügel, geboren 1987 in Naila, seit 2008 Studium an der HfG Offenbach mit dem Schwerpunkt Film/Video. Der gezeichnete Kurzfilm »Echo« entstand im Frühjahr 2012 als Vordiplom bei Prof. Rotraut Pape. Nach einer anschließenden Überarbeitung, inklusive dem komplexen Sounddesign durch Flügels Kommilitonen Jonatan Schwenk, wird »Echo« auf der Berlinale uraufgeführt.

Echo
Laufzeit 5 Minuten
Synopsis
„Nachdem sein Haus immer tiefer in das tiefschwarze Meer sinkt, findet er sich am Strand wieder. Hier lernt er seinen Begleiter kennen. Nach anfänglichem zögern ziehen die beiden zusammen los. Über das karge, unbewohnte Land treffen sie unerwartet auf eine Gruppe fremdwirkender Leute mit langen Armen. Immer wieder erscheinen Bilder, die wie Zustandsbeschreibungen auf die Situation einwirken und den Fluss der Geschichte sabotieren. In dieser Gesellschaft funktionieren die Dinge anders als Zuhause. Sie bleiben erstmal. Nachts zeigt die Gruppe was sie kann und die Zwei versuchen immer wieder ihr Verhalten nachzuahmen. »Echo« erzählt in gezeichneten Bildern die Geschichte Zweier, die in der Fremde ihren Platz suchen und doch am Ende weiterziehen.“

Xenia Lesniewski, geb. 1985 in Frankfurt am Main, seit 2005 Studium der freien Kunst mit dem Schwerpunkt Malerei und Mixed Media Installation an der HfG Offenbach bei Prof. Adam Jankowski, Prof. Heiner Blum und Prof. Mariola Brillowska und seit 2010 Studium der Malerei und Animation in der Klasse Judith Eisler an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Lesniewskis Animationsfilm Hypozentrum, der von Prof. Mariola Brillowska betreut wurde, hat auf der Berlinale Weltpremiere.

Hypozentrum
Gefördert von der Hessischen Filmförderung
Laufzeit 14:35 Minuten
Synopsis
„Hypozentrum ist eine bruchstückhafte Vereinigung aus Fiktion und Realität zu einem zeitbasierten, animierten Ensemble. Eine ästhetische Erpressung. Ein Auffüllen emotionaler Defizite: Unbedingt traurig. Der Begriff des Hypozentrums, als nicht sichtbarer Ort, von dem jedoch eine ungemeine Kraft ausgeht und der Folgen für die sichtbare Welt nach sich zieht, wird auf den unterschiedlichsten Ebenen umkreist. Schillernde Ambivalenz und Arschbloch gehen dabei klar. Sexplotation im Eismondozean. ein von Handlung geprägter Ablauf wird bewusst vermieden. Missbrauchte Texte und Effekte. grelle Visionen zu Kindheit, Eros und Sexus, Krankheit, Sterben Tod und Techno. Ein inzestuöses Verhältnis zwischen Rhythmus, Bass und einer scheinbar über allem erhabene Unendlichkeit. Überall rumort und drückt es, überall Spannung. Es scheint sie noch zu geben, die Dinge, über die man nicht sprechen kann. Wunderkerzen wären gut. Bunt anthropologisch flitterndes Konfetti, bei dem furiose Erschütterungen notdürftig zwischen seelischen Artefakten am Erregungshorizont niederrieseln.“

Berlinale Shorts
Seit 1955 verleiht die Berlinale den Goldenen und den Silbernen Bären für Kurzfilme. Seit 2003 mit einer eigenen internationalen Jury, die aus der 1990 gegründeten Panorama-Kurzfilmjury hervorging. 2006 wurden dann die Kurzfilmprogramme von Panorama und Wettbewerb zu einer eigenen Sektion zusammengeführt. Mit der Einführung einer eigenen Sektion hat die Festivalleitung einen Akzent gesetzt, um die Bedeutung des kurzen Films für die Filmproduktion im Allgemeinen zu untermauern.

Alle Informationen gibt es auf der Website. Die einzelnen Spielzeiten sind in den hier verlinkten Terminen aufgeführt.

Film, Ausstellung

Satellit Berlin: Fenster zur Strasse 7.0

Während der Berlinale zeigen Studierende des Lehrgebiets Film/Video der HfG Offenbach vom 12. bis 17. Februar 2012 nächtliche Projektionen (täglich 18 bis 6 Uhr) im Schaufenster des Satellit Berlin.
Am Sonntag, den 12. Februar 2012, werden bei einem Umtrunk mit den beteiligten Künstler/innen alle Arbeiten in kurzer Abfolge hintereinander gezeigt.
Im Klassiker von Hitchcocks Rear Window / Das...

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Während der Berlinale zeigen Studierende des Lehrgebiets Film/Video der HfG Offenbach vom 12. bis 17. Februar 2012 nächtliche Projektionen (täglich 18 bis 6 Uhr) im Schaufenster des Satellit Berlin.

Am Sonntag, den 12. Februar 2012, werden bei einem Umtrunk mit den beteiligten Künstler/innen alle Arbeiten in kurzer Abfolge hintereinander gezeigt.

Im Klassiker von Hitchcocks Rear Window / Das Fenster zum Hof von 1954 sitzt ein Fotojournalist nach einem Unfall mit Gipsbein im Rollstuhl. Aus Langeweile beobachtet er von seinem Fenster aus das Geschehen im Hinterhof. Allmählich weicht das anfängliche Vergnügen über die Marotten seiner Nachbarn einer obsessiven Neugier... Das Fenster zur Straße 7.0 / Front Window, 2012 erlaubt den Blick in die entgegengesetzte Richtung, von der Straße aus zurück ins Zimmer.

Elf FilmemacherInnen projizieren in wechselnden Kombinationen ihren Kosmos großformatig auf die mit umweltfreundlicher Buttermilch präparierte Schaufensterscheibe des Satellit Berlin. Einsichten und Aussichten, die man im Vorbeigehen erleben kann – oder man bleibt stehen.

Alle Informationen dazu gibt es auf der Website.