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hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 830 460 41

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Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer(at)hfmakademie.de

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Csongor Dobrotka (mittwochs) – dobrotka(at)hfmakademie.de
Lara Nahrwold (montags, mittwochs, dienstags) – nahrwold(at)hfmakademie.de
Celina Schimmer (montags, mittwochs, donnerstags) – schimmer(at)hfmakademie.de

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    Filmvorführung TIME´S UP im Deutschen Filmmuseum Frankfurt

    "Tage, Wochen und Jahre fliegen nur so an uns vorbei, die biologische Uhr tickt und es wird immer schwieriger, die Zeit optimal zu nutzen. Als die schwangere Marie-Catherine Theiler mit ihrem Freund Jan Peters in einen Autounfall verwickelt wird, beschliessen die beiden, ihrem chronisch hektischen Alltag ein sofortiges Ende zu setzen und ihr chaotisches Leben zu verlangsamen. Doch wie soll...

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    "Tage, Wochen und Jahre fliegen nur so an uns vorbei, die biologische Uhr tickt und es wird immer schwieriger, die Zeit optimal zu nutzen. Als die schwangere Marie-Catherine Theiler mit ihrem Freund Jan Peters in einen Autounfall verwickelt wird, beschliessen die beiden, ihrem chronisch hektischen Alltag ein sofortiges Ende zu setzen und ihr chaotisches Leben zu verlangsamen. Doch wie soll dieses Vorhaben gelingen? Während einer abenteuerlichen und amüsanten Reise von einem Zeitexperiment zum nächsten, treffen die Filmemacher Zeitforscher, Politiker und Physiker und stellen Fragen, auf die wir alle gerne eine Antwort hätten"

    Der Kurzfilm TIME´S UP enstand 2009 in einer Kooperation von Jan Peters, Professor der Kunsthochschule Kassel und Marie-Catherine Theiler. Im Rahmen eines Kurzfilmprogramms zum Thema Zeit wird er am 23.05.2014 um 18 Uhr im Deutschen Filmmuseum in Frankfurt vorgeführt.

    Termin und Ort:

    23.05.2014, 18 Uhr
    Deutsches Filmmuseum
    Schaumainkai 41
    60596 Frankfurt am Main

    Alle Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der Website, nähere Informationen zum Film gibt es hier.

    EASIER THAN PAINTING. DIE FILME VON ANDY WARHOL: Andy Warhols Spielfilm Hedy

    Hedy oder Hedy, the Shoplifter ist von den von Warhol selbst gedrehten Filmen derjenige, der einem konventionellen Spielfilm am nächsten kommt. Es gibt Schauspieler, die Rollen spielen, eine Handlung und verschiedene Szenen und Bauten. Auch wenn diese Elemente nicht entscheidend sind, oft nur angedeutet werden, stellt der Film damit fast so etwas wie eine Ausnahme dar.

    Auf der anderen Seite...

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    Hedy oder Hedy, the Shoplifter ist von den von Warhol selbst gedrehten Filmen derjenige, der einem konventionellen Spielfilm am nächsten kommt. Es gibt Schauspieler, die Rollen spielen, eine Handlung und verschiedene Szenen und Bauten. Auch wenn diese Elemente nicht entscheidend sind, oft nur angedeutet werden, stellt der Film damit fast so etwas wie eine Ausnahme dar.

    Auf der anderen Seite wird vor der Folie der angedeuteten Erzählhandlung und den Dialogen von Ronald Tavel erst recht Einiges klar, das für den konzeptuellen Zuschnitt von Warhols Filmen zwischen 1964 und 66 zentral war: Blicke, Posen, Klänge, Schatten – und ihr Eigenleben. Aber eben auch: die sich sehr weit vorwagenden Persönlichkeitsdesigns von Mary Woronov und Jack Smith, die hier beide mitspielen.

    Ort, Programm und Termin:

    Filmmuseum am Schaumainkai 41, Frankfurt am Main
    Vortrag, Filmvorführung und anschließende Diskussion
    22.05.2014, Veranstaltungsbeginn ist um 20 Uhr

    Preise:

    Studierende: 4,50 €

    Regulär: 9,00 € 


    Filmprogramm:

    Hedy, 1966, 67’

    Diedrich Diederichsen ist Professor für Theorie, Praxis und Vermittlung von Gegenwartskunst am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften der Akademie der Bildenden Künste, Wien.

    Downloads

    Bis 25.05.2014 / Sonntag (Öffentlich)

    Workshop / Seminar, Performance, Studentisch

    Frankfurt

    TanzSprint 2014

    Bereits zum siebten Mal organisieren die Studierenden des Masterstudiengangs Contemporary Dance Education MA CoDE (ehemals MAztp) unter Leitung von Prof. Ingo Diehl an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) diese Workshopreihe.

    Mit 21 spannenden Workshops, angeleitet von 16 DozentInnen, wird ein breitgefächertes Spektrum angeboten: darunter tägliche...

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    Bereits zum siebten Mal organisieren die Studierenden des Masterstudiengangs Contemporary Dance Education MA CoDE (ehemals MAztp) unter Leitung von Prof. Ingo Diehl an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (HfMDK) diese Workshopreihe.

    Mit 21 spannenden Workshops, angeleitet von 16 DozentInnen, wird ein breitgefächertes Spektrum angeboten: darunter tägliche Somatic Warm-ups (Tai Chi, Gyrokinesis, Pilates), Improvisation, Contact Improvisation, Contemporary Technique, Unterricht für Junggebliebene 60+ und Outdoor- Explorationen für alle Tanzbegeisterten mit unterschiedlichen Vorkenntnissen. Es gibt eine Ermäßigung für Studierende.

    Vom 18. - 25. Mai 2014 findet TanzSprint14 erstmals in Kooperation mit dem langjährigen Partner Tanzlabor_21/Tanzbasis Frankfurt_Rhein_Main in den Räumen des Künstlerhauses Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main statt.

    Am Samstag, 17. Mai von 12-14 Uhr findet der KICK-OFF TanzSprint14 im Rahmen des Tanztag Rhein_ Main statt: In einem Zeitraum von zwei Stunden wird allen Interessierten ein Einblick in die Workshops geboten.

    Zusätzlich angeboten wird am Sonntag, 18. Mai das TanzSprint14 Official Registration and Opening von 16 bis 18 Uhr. Es bietet eine Möglichkeit zur Anmeldung und weitere Fragen zur persönlichen Beantwortung.

    Die Anmeldung ist auf der Website möglich. Weitere Informationen gibt es auch auf der Facebook Seite.

    "Visual Design – ein Einblick“- öffentl. Vortrag von Erika Surat Andersen

    Inhalt: 
    Wieentwirft man den passenden Look eines Films? Wie erhält man genau die Visuals,die man benötigt, um eine Filmidee sozu ergänzen, dass die Story im Film visuell überzeugt?
    GuteFilme zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie die visuelle Form - den Look -und die Story eng miteinander verbinden.
    In ihrem Vortrag „Visual Design – ein Einblick“ vermittelt Filmemacherin Erika...

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    Inhalt: 

    Wie entwirft man den passenden Look eines Films? Wie erhält man genau die Visuals, die man benötigt, um eine Filmidee so zu ergänzen, dass die Story im Film visuell überzeugt?

    Gute Filme zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie die visuelle Form - den Look - und die Story eng miteinander verbinden.

    In ihrem Vortrag „Visual Design – ein Einblick“ vermittelt Filmemacherin Erika Surat Andersen den Teilnehmern anhand zahlreicher Filmbeispiele einen Überblick über die Haupt-Bausteine ​​des Visual Design -  den filmischen Einsatz von Raum, Linien, Farbe, und Bewegung u.a..

    Der Vortrag richtet sich gleichermaßen an Filmemacher wie an Filmliebhaber, mit besonderem Augenmerk auf Art Direction und Produktionsdesign.

    Teilnahme: Öffentlich

    Kosten: 

    Frei für Studierende, Alumni und Lehrende aus dem hFMA-Netzwerk nach Voranmeldung  (Mail schicken bis 14.05. an info@hfmakademie.de).  Workshop-Teilnehmer des anschließenden, teilnehmerbegrenzten Workshops "Kostümbild / Szenenbild" (17.-18.05.2014) nehmen automatisch am Vortrag teil.

    Abendkasse: 20 €

    Ort: Filmhaus Frankfurt (Ostbahnhofstr. 15 / 60314 Frankfurt)


    Sprechtag des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes: Erfolgreich kreativ wirtschaften

    Am Montag, den 12. Mai 2014, findet ein Sprechtag des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes für Kreative und Kulturunternehmen in der Planstation in Offenbach statt. Im Rahmen des Sprechtages besteht für ExistenzgründerInnen, Selbständige und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft das Angebot einer individuellen und kostenfreien Orientierungsberatung.
    Termin und...

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    Am Montag, den 12. Mai 2014, findet ein Sprechtag des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes für Kreative und Kulturunternehmen in der Planstation in Offenbach statt. Im Rahmen des Sprechtages besteht für ExistenzgründerInnen, Selbständige und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft das Angebot einer individuellen und kostenfreien Orientierungsberatung.

    Termin und Ort:

    12.05.2014
    Planstation OF
    Platz der Deutschen Einheit 5
    63065 Offenbach

    Wer hilft mir, aus meiner Idee Wert zu schöpfen? Wie finde ich Marktzugänge? Wer sind meine potenziellen Kunden? Zu welchem Preis kann ich meine Leistung anbieten? Als Kreativer wirtschaftlich erfolgreich arbeiten – dafür gibt es kein standardisiertes Erfolgsrezept, denn die kreativen Geschäftsideen sind ebenso unterschiedlich wie ihre Macher und Erfinder.

    Wertvolle Hinweise gibt Stephanie Hock, regionale Ansprechpartnerin des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, im Rahmen individueller und kostenfreier Orientierungsberatungen. Mit ihr können Kultur- und Kreativschaffende die eigene Geschäftsidee beleuchten, sie auf Umsetzbarkeit und Marktfähigkeit prüfen oder bereits bestehende unternehmerische Ideen wirtschaftlich weiterentwickeln.

    Der Sprechtag findet in enger Kooperation mit den regionalen Beratungs- sowie Förderanbietern statt. Das Aufzeigen von passenden Angeboten der bestehenden Wirtschaftsförderung, das Netzwerken und der Erfahrungsaustausch sind daher ebenfalls potenzielle Gesprächsinhalte.

    Das Angebot richtet sich insbesondere an die hohe Anzahl von FreiberuflerInnen, MikrounternehmerInnen, GründerInnen und ProjektemacherInnen aus den Bereichen Architektur, Design, Musik-, Film- und Rundfunkwirtschaft, Kunst- und Buchmarkt, Software- und Games-Industrie, Darstellende Künste sowie Presse- und Werbemarkt.

    Alle Informationen zur Intiative Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes gibt es auf der Website.

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    OPA ÜBT - ein ambitioniertes Opernprojekt

    Unten im Orchestergraben stehtder Dirigent. Ohne den geht es nicht.

    Vor dem Dirigenten sitzt dasOrchester. Ohne das geht es nicht.
    Auf der Bühne stehen die Sänger und ein großer Chor. Ohne die geht es nicht.
    Und im Souffleurkasten sitzt der Souffleur und vielleicht gibt es sogar einBallett und jemand hat was für die Bühne gebaut und jemand hat Kostüme genähtund jemand hat mit allen geprobt und...

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    Unten im Orchestergraben steht der Dirigent. Ohne den geht es nicht.

    Vor dem Dirigenten sitzt das Orchester. Ohne das geht es nicht.
    Auf der Bühne stehen die Sänger und ein großer Chor. Ohne die geht es nicht.
    Und im Souffleurkasten sitzt der Souffleur und vielleicht gibt es sogar ein Ballett und jemand hat was für die Bühne gebaut und jemand hat Kostüme genäht und jemand hat mit allen geprobt und andere haben mitgeholfen. Ohne die alle geht es nicht.
    Das sind viele Leute. Alle zusammen sind die Oper.
    Und wir jetzt auch. Wir sind jetzt die. Nur weniger.

    Für „OPA ÜBT“ nimmt sich das Theaterkollektiv FUX das Theatergenre Oper vor. Zu dritt arbeiten sie sich durch Musik, Libretto, Gesang und Spielweise eines konkreten Werks und formen alle seine Bestandteile zu etwas eigenem um. Der ganze sie umgebende Apparat für Technik, Bühne und Administration wird von drei weiteren Personen geschultert. Das prunkvolle Opernhaus weicht der Halle 1 des Frankfurt LAB.

    Konzept, Regie, Texte, Musik, Performance: Nele Stuhler, Stephan Dorn, Falk Rößler

    Wo: Frankfurt LAB, Halle 1, Schmidtstr. 12, 60326 Frankfurt.
    Wann: Sonntag, 11.05. und Montag, 12.05. jeweils 20:00 Uhr

    Ticket-Reservierungen unter: tickets@gruppefux.de

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    EASIER THAN PAINTING. DIE FILME VON ANDY WARHOL: Face Value

    Drei Stummfilme von Andy Warhol aus den Jahren 1963–64 – Haircut #1, Blow Job und Mario Banana haben mindestens ein Thema gemeinsam: Die Verführung. Jeder dieser Filme verführt auf unterschiedliche Weise. Billy Names sorgfältiges, genaues, erotisches und leicht bedrohliches Scheren von John Daleys Haar in Haircut #1 ist eine Art der Lockung, Freddy Herko, nackt bis auf einen Cowboy-Hut, der...

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    Drei Stummfilme von Andy Warhol aus den Jahren 1963–64 – Haircut #1, Blow Job und Mario Banana haben mindestens ein Thema gemeinsam: Die Verführung. Jeder dieser Filme verführt auf unterschiedliche Weise. Billy Names sorgfältiges, genaues, erotisches und leicht bedrohliches Scheren von John Daleys Haar in Haircut #1 ist eine Art der Lockung, Freddy Herko, nackt bis auf einen Cowboy-Hut, der dabei zuschaut, ist eine andere.

    Der attraktive junge Mann, der in Blow Job verwöhnt wird, tut so, als würde er sich weder für seinen Lustspender noch für die Kamera interessieren, während der große Transvestiten-Darsteller Mario Montez in Mario Banana vorgibt, dass ihm seine Banane ebenso am Herzen liegt wie sein Publikum.

    Douglas Crimp vertritt die These, dass eine genaue Aufmerksamkeit für das, was auf der Leinwand zu sehen ist – die Gesichter natürlich, aber auch Licht und Schatten, Raumtiefe, Rhythmus und Dauer – die Grundlage einer Ethik des Sehens bildet.

    Ort, Programm und Termin:

    Filmmuseum am Schaumainkai 41, Frankfurt am Main
    Vortrag, Filmvorführung und anschließende Diskussion
    08.05.2014, Veranstaltungsbeginn ist um 20 Uhr

    Preise:

    Studierende: 4,50 €

    Regulär: 9,00 € 


    Filmprogramm:

    Blow Job, 1964, 36’ / Mario Banana 1 & 2, 1964, 8’ / Haircut #1, 1963, 24’
    Vortrag in englischer Sprache

    Douglas Crimp ist Professor für Kunstgeschichte an der University of Rochester, New York.

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    Kracauer Lectures: Laura Mulvey - Becoming History: Spectatorship,Technology and Feminist Film Theory

    Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verweist der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als...

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    Mit ihrem Titel würdigt die Reihe „Kracauer Lectures in Film and Media Theory“ den gebürtigen Frankfurter Philosophen, Soziologen, Schriftsteller und Film- und Medientheoretiker Siegfried Kracauer (1889-1966), einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts im Feld der Film- und Medientheorie. Zugleich verweist der Reihentitel auf die Rolle Frankfurts und seiner Universität als Gründungsorte der kritischen Reflexion des Films und der technischen Medien im 20. Jahrhundert.

    Die Kracauer-Lectures werden vom Lehrstuhl für Filmwissenschaft der Goethe Universität im Rahmen des Forschungszentrums für historische Geisteswissenschaften und in Kooperation mit der hessischen Film- und Medienakademie durchgeführt.

    "Als ich Mitte der 1970er Jahre Visuelle Lust und narratives Kino schrieb, hatte sich die Art und Weise, wie wir uns Filme anschauten (projiziert auf eine Leinwand, in einem dunklen Raum, mit rund 24 Bildern pro Sekunde), seit der Geburt des Kinos kaum verändert. Innerhalb von zwei Jahrzenten verschafften zunächst elektroni- sche und dann digitale Technologien der Zuschauerin eine neue Freiheit, in den Fluss des Films einzugreifen. Diese neue Freiheit hat Konsequenzen für Theorien der geschlechterspezifischen Zuschauerschaft und der filmischen Zeit. In den letz- ten Jahren hat der Vertrieb von Filmen über das Internet die Modalitäten des Film- sehens noch einmal grundlegend verändert. Was können wir unter diesen radikal veränderten Bedingungen gewinnen, wenn wir zu der feministischen Polemik von Visuelle Lust und narratives Kino zurückkehren und uns fragen, welche Gültigkeit heute noch das möglicherweise archaisch gewordene Konzept des „männlichen Blicks“ haben kann?"

    Laura Mulvey ist Professorin für Filmwissenschaft am Birkbeck College der University of London und eine der einflussreichsten Filmtheoretikerinnen der Gegenwart. Neben ihren zahlreichen Publikationen (unter anderem Visuelle Lust und narratives Kino, 1989; Fetishism and Curiosity, 1996; Citizen Kane, 1996; und Death 24× Times a Second: Stillness and the Moving Image, 2006) umfasst ihr Werk auch eine Reihe von filmischen Arbeiten (u. a. The Riddle of the Sphinx, 1978, gemeinsam mit Peter Wollen, und 23 August 2008, 2013, mit Mark Lewis).

    Termin und Ort:

    6. Mai 2014, 18 Uhr
    Campus Westend, HSZ, Hörsaal 12

    Workshop mit der Referentin 06.05.2014  von 14–16 Uhr, IG-Hochhaus, Raum 7.312 (Filmsaal)

    Anmeldung und Auskünfte unter info@kracauer-lectures.de

    Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt frei. Für den Vortrag ist eine Anmeldung nicht erforderlich. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.


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