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Kontakt

hessische Film- und Medienakademie (hFMA)
Hermann-Steinhäuser-Straße 43-47, 2.OG
63065 Offenbach am Main
Phone +49 (69) 66 77 96 909

Anfahrtsbeschreibung hier

Sie erreichen uns in der Kernzeit montags bis freitags von 10.00 - 18.00 Uhr. 

Geschäftsführung
Anja Henningsmeyer (montags bis donnerstags) - a.henningsmeyer@hfmakademie.de

Mitarbeiter*innen
Csongor Dobrotka (montags) - dobrotka@hfmakademie.de
Katharina Schmidt (dienstags und mittwochs) - schmidt@hfmakademie.de

Hanna Esswein (donnerstags und freitags) - organisation@hfmakademie.de
Klaus Schüller (montags und dienstags) - info@hfmakademie.de

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  • Öffentlich
  • Studentisch
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    GAMEPLACES Business & Legal

    Die Haftung des GmbH- Geschäftsführers beschäftigt die Gerichte in erheblichem Umfang. Neben der Innenhaftung wegen Managerfehlern stellt die Außenhaftung der Geschäftsführer, beispielsweise wegen Insolvenzverschleppung oder der Verletzung von Urheberrechten und anderen absoluten Schutzrechten, eine erhebliche Bedrohung für das private Vermögen des Geschäftsführers dar. Diese Bedrohung kann...

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    Die Haftung des GmbH- Geschäftsführers beschäftigt die Gerichte in erheblichem Umfang. Neben der Innenhaftung wegen Managerfehlern stellt die Außenhaftung der Geschäftsführer, beispielsweise wegen Insolvenzverschleppung oder der Verletzung von Urheberrechten und anderen absoluten Schutzrechten, eine erhebliche Bedrohung für das private Vermögen des Geschäftsführers dar. Diese Bedrohung kann zwar mit einer D&O Versicherung eingedämmt werden. Der Geschäftsführer sollte sich aber wegen des geltenden „Claims Made Prinzips“ bereits bei dem Abschluss einer D&O Versicherung vergewissern, dass er auch für erst nach seinem Ausscheiden festgestellte Haftungsfälle aus seiner Amtszeit noch den bestmöglichen Schutz genießt und Zugriff auf die Versicherung behält.

    Termin und Ort:

    2. März 2017, 17:00 Uhr
    IHK Frankfurt am Main
    Börsenplatz 4, Frankfurt am Main
    Nach Anmeldung ist die Teilnahme kostenfrei

    "Managerhaftung. Die persönliche Haftung des GmbH-Geschäftsführers - Strategien zur Risikobegrenzung"
    Referent: Christian Hoppenstedt, Medienanwalt und Gründungspartner bei HOPPENSTEDT RECHTSANWÄLTE

    • Haftung gegenüber der Gesellschaft (Innenhaftung)
    • Haftung gegenüber Dritten (Außenhaftung)
    • Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (D&O Versicherung)

    Christian Hoppenstedt ist Medienanwalt und Gründungspartner der Kanzlei HOPPENSTEDT RECHTSANWÄLTE in Frankfurt am Main. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen im Urheber-, Lizenzvertrags- und Wettbewerbsrecht. Er ist Experte in den Bereichen Film, Games, Werbung und Musik, berät sowohl Unternehmen als auch Kreative und veröffentlicht zu aktuellen Rechtsthemen. Außerdem hält er Vorträge und Workshops und doziert an der ifs Internationale Filmschule Köln. Als Mitinitiator des m² MedienMittwoch und Vorstandsmitglied des gamearea-FRM e.V. engagiert er sich ehrenamtlich für den Medienstandort Rhein-Main.

    Alle Informationen gibt es auf der Website.

    (Studentisch)

    Film, Diskussion, Studentisch

    Marburg

    Meet Luca Bigazzi - Exklusivgespräch fürs hFMA-Netzwerk


    Das Exklusivgespräch bietet die Möglichkeit, dem Kameraprofi unter Ausschluß der Öffentlichkeit ganz dicht und direkt Fragen zu stellen über das, was Studierende und AbsolventInnen bewegt  - und darauf ebenso ungeschminkte Antworten zu bekommen
    Nutzt die Möglichkeit, am Samstag, den 4. März von 11:00 bis 13:00 Uhr im Welcome-Hotel Marburg.

    Prof. Malte Hagener wird das Gespräch in...

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    Das Exklusivgespräch bietet die Möglichkeit, dem Kameraprofi unter Ausschluß der Öffentlichkeit ganz dicht und direkt Fragen zu stellen über das, was Studierende und AbsolventInnen bewegt  - und darauf ebenso ungeschminkte Antworten zu bekommen

    Nutzt die Möglichkeit, am Samstag, den 4. März von 11:00 bis 13:00 Uhr im Welcome-Hotel Marburg.

    Prof. Malte Hagener wird das Gespräch in englischer Sprache moderieren.

    Der Zugang ist kostenfrei - nach Anmeldung bei schmidt@hfmakademie.de (bis 21. Feb 2017)


    Die feierliche Verleihung des Kamerapreises findet am Samstag, den 4. März in der Alten Aula der Philipps-Uni statt. Auch hierzu sind die Studierenden / Alumni herzlich eingeladen!


    Studierende aus dem hFMA-Netzwerk haben außerdem die Möglichkeit, einen vergünstigten Festivalpass zum Preis von 10,80 Euro zu bekommen für die Kameragespräche, die am Samstag, den 4. und Sonntag 5. März stattfinden.

    Creative Hub Frankfurt ACADEMY - Psychologie der Wahrnehmung und Kundenentscheidungen

    Die Warenwelt verändert sich von Tag zu Tag. Die Digitalisierung und Globalisierung üben ihren mächtigen Einfluss als relevante Faktoren darauf. Wir leben in Zeiten, in denen innovative Ideen wie noch nie zuvor verlangt und entwickelt werden. Es wird an Dienstleistungen und Produkten gearbeitet, die das Einkaufserlebnis ganz neugestalten sollen. Und der Mensch? Er steht ganz im Mittelpunkt....

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    Die Warenwelt verändert sich von Tag zu Tag. Die Digitalisierung und Globalisierung üben ihren mächtigen Einfluss als relevante Faktoren darauf. Wir leben in Zeiten, in denen innovative Ideen wie noch nie zuvor verlangt und entwickelt werden. Es wird an Dienstleistungen und Produkten gearbeitet, die das Einkaufserlebnis ganz neugestalten sollen. Und der Mensch? Er steht ganz im Mittelpunkt. Zumindest sollte er, da er letztendlich entscheidet.  Welche psychologischen Mechanismen spielen eine Rolle beim alltäglichen Konsumverhalten? Warum die Beachtung neurowissenschaftlicher Erkenntnisse sinnvoll bei der Ideen- und Produktentwicklung ist? Was reizt den Kunden?

    Termin und Ort:

    Mi 08.03.2017 19:00-21:30h
    Die Zentrale Coworking
    Berger Straße 175
    60385 Frankfurt am Main

    Der Vortrag richtet sich an alle, die das Thema "Konsumverhalten" relevant und/oder spannend finden und mehr darüber erfahren möchten.

    Referentin:
    Aleksandra Petrova, Psychologin, Trainerin und Coach

    Alle Informationen gibt es auf der Website.

    Bis 23.03.2017 / Donnerstag (Studentisch)

    Workshop / Seminar, Studentisch, Vortrag

    Offenbach am Main

    Pitching-Workshop mit Sibylle Kurz an der HfG Offenbach 2017

    Wir läuten den Frühling wieder mit einem Pitching-Workshop der beliebten Trainerin Sibylle Kurz an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach ein. Alle, die im Film- und Medienbereich studieren, sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen!
    Wie erkläre ich Anderen, warum mein Projekt so wichtig und großartig ist? Das ist gar nicht so einfach! Vor allem dann nicht, wenn ich nach einer...

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    Wir läuten den Frühling wieder mit einem Pitching-Workshop der beliebten Trainerin Sibylle Kurz an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach ein. Alle, die im Film- und Medienbereich studieren, sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen!

    Wie erkläre ich Anderen, warum mein Projekt so wichtig und großartig ist? Das ist gar nicht so einfach! Vor allem dann nicht, wenn ich nach einer Finanzierung suche und mein Gegenüber dementsprechend kritisch eingestellt ist...

    Mit Sibylle Kurz könnt Ihr genau das üben und wertvolles Feedback der Trainerin und der anderen Teilnehmer*innen sowie inspirierende Tipps und Tricks mit nach Hause nehmen.

    Der 3-tägige Workshop wird von einem etwa eineinhalbstündigen, öffentlichen Vortrag eingeleitet. Danach wird konkret an den mitgebrachten Projekten der Teilnehmer/innen geübt.

    Zur Teilnahme ist es wichtig, eine eigene Idee, Konzeption oder ein Projekt mitzubringen, um daran praxisnah und konkret die nächsten Projektentwicklungsschritte inhaltlich wie strategisch zu erarbeiten.

    Bewerben können sich alle Film- und Medienstudierende aus dem Netzwerk der hessischen Film- und Medienakademie. Vorrang haben Studierende des Hauptstudiums und Abschlussprojekte, sowie Teilnehmer/innen, die bislang noch keinen Pitch-Workshop der hFMA besucht haben. Der Workshop findet an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach statt.

    DEADLINE FÜR BEWERBUNGEN IST DER 3.3.2017 um 15:00 Uhr (siehe: "Teilnahme Infos")

    Pitch it!: Die Kunst, Filmprojekte erfolgreich zu verkaufen - öffentlicher Vortrag mit Sibylle Kurz

    Ein gelungener Pitch kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, man darf ihn deshalb auch nicht dem Zufall überlassen! »Pitching« bedeutet »Präsentieren auf dem Punkt«, der richtige »Pitch« eines Filmprojektes entscheidet in der Regel über seine Chancen auf eine Realisierung. Es geht also nicht darum, seine Geschichte in allen Einzelheiten zu erzählen, sondern sie überzeugend und präzise zu...

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    Ein gelungener Pitch kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, man darf ihn deshalb auch nicht dem Zufall überlassen! »Pitching« bedeutet »Präsentieren auf dem Punkt«, der richtige »Pitch« eines Filmprojektes entscheidet in der Regel über seine Chancen auf eine Realisierung. Es geht also nicht darum, seine Geschichte in allen Einzelheiten zu erzählen, sondern sie überzeugend und präzise zu verkaufen. Dies ist eine Kunst, die auch brillante Autor*innen und Produzent*innen nicht immer perfekt beherrschen.

    Sibylle Kurz spricht in ihrem Vortrag über Techniken und gibt praktische Tipps, die Filmschaffenden helfen sollen, sich und ihre Filmprojekte prägnant und mitreißend zu präsentieren. Die Gesprächsvorbereitung mit der eingehenden Klarheit über die eigenen Stärken und Schwächen sowie die Einschätzung des Gegenübers sind dabei das A und O. Sibylle Kurz hilft zu klären, welche Zielsetzungen man mit seinem Pitch verbindet, wie man kommuniziert und mit seinen Gesprächspartner*innen, Produzent*innen, Redakteur*innen, mit Filmförderung oder Verleih ein Verhältnis aus Kreativität, Professionalität und Vertrauen herstellt.

    Im Anschluss an den Vortrag startet für Angemeldetet Teilnehmer*innen der hFMA-Pitching-Workshop!

    Sibylle Kurz arbeitet als freie Pitching- und Kommunikationstrainerin und als Coach für Medienunternehmen, Produzent*innen und Autorinnen. Sie lehrt an zahlreichen in- und ausländischen Filmschulen und -akademien.

    Der Vortrag ist öffentlich. Der Eintritt ist frei!

    Ort:

    Hochschule für Gestaltung Offenbach

    Raum 09 (Hauptgebäude, Untergeschoss, Filmbereich)

    Schlossstrasse 31

    63065 Offenbach am Main

    Seminar: Erfolgreiche Verhandlungsstrategien für Ihren Beruf und Alltag

    Verhandlungen führt jede/r von uns täglich: um Geld, um Arbeitsinhalte, um die Anerkennung unserer Bedürfnisse und vieles mehr. Wer bewußt und geschickt verhandelt, erreicht seine Ziele leichter. Dieses Seminar vermittelt einen geschärften Blick für Verhandlungssituationen.

    Im dreitägigen Intensivseminar vermittelt hFMA-Geschäftsführerin Anja Henningsmeyer grundlegendes Wissen über...

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    Verhandlungen führt jede/r von uns täglich: um Geld, um Arbeitsinhalte, um die Anerkennung unserer Bedürfnisse und vieles mehr. Wer bewußt und geschickt verhandelt, erreicht seine Ziele leichter. Dieses Seminar vermittelt einen geschärften Blick für Verhandlungssituationen.

    Im dreitägigen Intensivseminar
    vermittelt hFMA-Geschäftsführerin Anja Henningsmeyer grundlegendes Wissen über professionelle Methoden, wie Verhandlungen effektiv vorbereitetet und geführt werden. Dicht komponierte Filmbeispiele führen Strategien und Taktiken vor Augen, anhand derer die Teilnehmer und Teilnehmerinnen exemplarisch erkennen können, wie in Verhandlungen Emotionen gelenkt werden und wo Fallen lauern. Kombiniert mit neuesten Erkenntnissen aus der Hirnforschung ergibt sich ein Bild vom menschlichen Kommunikationsverhalten – und wie Verhandlerinnen und Verhandler es beeinflußen können.

    Ziel ist, die eigene Verhandlungskompetenz entscheidend zu erweitern, ein geschärfter strategischer Blick und Kommunikationstaktiken, die helfen, auch bei schwierigen Verhandlungen den Kopf oben zu halten – oder elegant auszusteigen.

    Detaillierte Seminarinhalte hier.

    Anmeldungen sind hier möglich - Anmeldeschluss ist der 24. Februar 2017


    Das 3-tägige, kostenpflichtige Seminar im Weiterbildungsprogramm der Frankfurt University of Applied Sciences steht allen Weiterbildungswilligen offen.

    Termine:
    Freitag, 24. + Samstag, 25. März + Freitag, 31. März 2017
    jeweils von 10 - 18 Uhr

    Veranstaltungsort:
    Frankfurt University of Applied Sciences, Campus Nibelungenplatz, BCN Hochhaus, Frankfurt a.M.

    Body is Voice 14.04 - 16.04.2017 mit Heini Nukari

    It’s a place grounded in our physical centre, the sea of breath.It’s a space to be explored by moving, sounding and listening. It’s the presence of our resonant voice inside and outside the body.
    body-is-voice.com
    APPLICATION & CONTACT
    Body is Voice is about discovering ways to bring movement, breath andvoice together. The body as our instrument has a huge moving and sounding potential...

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    It’s a place grounded in our physical centre, the sea of breath.It’s a space to be explored by moving, sounding and listening. It’s the presence of our resonant voice inside and outside the body.

    body-is-voice.com

    APPLICATION & CONTACT


    Body is Voice is about discovering ways to bring movement, breath andvoice together. The body as our instrument has a huge moving and sounding potential which keeps on unraveling throughout our lifetime.This work offers tools and pathways to tap into our resources and to explore the variety of sounds, movement and stillness as we travel through the different spaces inside the body. The idea is to develop ourselves towards a creative state where the movement and voice are equally present ways of expression.

    Body is Voice work consists of breathing, moving and vocal exercises which are inspired by Roy Hart Voice work, Release Technique, Body-Mind Centering (BMC), Contact Improvisation and Authentic Movement among others. We explore musicality, rhythm and texture of voice through different structural spaces of the body. What is the quality of our voice when initiated from the pelvis? Or from the soles of our feet? And how does the voice affect the movement, and vice versa? Solo, partner and group exercises and improvisations enhance the ability to listen, generate unique movement and vocal material and stay in tune with the present moment. They offer a frame from where we can reach out towards creative wilderness and unknown areas of expression. It is the ability to surrender ourselves to the body’s inherent intelligence which is the seed of this work. As we dive deeper into our resonating body, we can encounter unexpected, funny, emotional, dynamic, raw and beautiful sounding and moving body landscapes.

    Heini Nukari (1972) is a Finnish dance-voice artist, performer and body-oriented voice teacher. She has a long experience as a performer and explorer of movement and voice improvisation. Since three years she is studying acupuncture. The holistic perspective on body, mind and nature is essential to her teaching and performing.

    „I’m a dance-voice artist, performer and body-oriented voice teacher. I have always loved singing, playing piano, moving and making theatre. Already early on it was clear that I want to work in a creative field and share movement and voice with other people.

    I studied new dance in Amsterdam at the School for New Dance Development from where I graduated in 1997. SNDO was at least back then an unique place to study with classes a.o. in Contact Improvisation, Release technique, Body Mind Centering, experiential anatomy, composition and improvisation. The school gave us the chance to explore movement from within and respecting our own body. The studies gave me a good self-confidence to create my own things and stand behind my choices. After Amsterdam, I moved to Berlin which was for a long time my base for working internationally as a freelancer. I was inspired by different cultures, life situations and people and let that influence my physical and vocal expression. During the years I have created many performances which combine movement, sound and voice in a comprehensive way. In 2013 I moved back to Helsinki where I originally come from. Finland feels like the right place to be and share movement and voice at the moment.

    I have been teaching body-oriented voice work in many countries since 2006.My teaching is based on my experiences as performer and explorer of the body and is influenced by the Roy Hart Theatre work, contemporary dance, Contact Improvisation, Butoh dance, yoga, Body Mind Centering and Authentic Movement practice. I call my work Body is Voice.

    Related and connected to the dance and voice work, I practise and teach Meridian Stretching and yoga. Since 2014 I’m also studying acupuncture and oriental medicine.“



    Ernst Lubitsch Lecture & Film: Elisabeth Bronfen, "Die Puppe" (Deutschland, 1919, 66 Min)

    Ein Spiel verzauberter Blicke.

    Im gleichen Jahr, in dem Sigmund Freud in dem Essay „Das Unheimliche“ seine psychoanalytische Lektüre von E.T.A. Hoffmanns „Der Sandmann“ veröffentlicht, verfilmt Lubitsch ebenfalls dieses Nachtstück. Bei ihm steht jedoch nicht die Bedrohung durch den Vater auf dem Spiel als die Bedrohung, welche die heterosexuelle Ehe für den neurotischen jungen Helden...

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    Ein Spiel verzauberter Blicke.

    Im gleichen Jahr, in dem Sigmund Freud in dem Essay „Das Unheimliche“ seine psychoanalytische Lektüre von E.T.A. Hoffmanns „Der Sandmann“ veröffentlicht, verfilmt Lubitsch ebenfalls dieses Nachtstück. Bei ihm steht jedoch nicht die Bedrohung durch den Vater auf dem Spiel als die Bedrohung, welche die heterosexuelle Ehe für den neurotischen jungen Helden darstellt. Zwar macht auch Lubitsch das Spiel optischer Illusion an der Figur einer reizvollen weiblichen Puppe fest, die vermeintlich vor dieser unliebsamen Hinwendung zum Gewöhnlichen schützen soll, nur dient in seinem Film das Verwischen der Grenze zwischen belebtem und unbelebtem Körper dem Gesetz der Komödie. Zugleich bietet die von Ossi Oswalda gespielte Puppe einen Kommentar zur Zauberkraft des Kinos und spiegelt somit die Freude des Regisseurs an einem kinematischen Medium, welches sowohl Menschen also auch Holzpuppen in bewegte Bilder umwandelt.

    Elisabeth Bronfen ist Lehrstuhlinhaberin am Englischen Seminar der Universität Zürich, und seit 2007 zudem Global Distinguished Professor an der New York University. 2013 hat sie die Ausstellung „Kleopatra. Die Ewige Diva“ an der Bundeskunst- und Ausstellungshalle Bonn als externe Kuratorin mitbetreut. Ihr Spezialgebiet ist die Anglo-Amerikanische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie hat zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze in den Bereichen Gender Studies, Psychoanalyse, Film- und Kulturwissenschaften wie auch Beiträge für Ausstellungskataloge geschrieben. Zu ihren Veröffentlichungen zählen „Specters of War. Hollywoods Engagement with Military Conflict“ (2012); „Night Passages: Philosophy, Literature, and Film“ (2013); und „Mad Men“ (2015).


    In der Lecture & Film-Reihe entwerfen internationale SpezialistInnen neue Perspektiven auf die Filme von Ernst Lubitsch in Vorträgen in Verbindung mit Filmvorführungen und anschließender Diskussion. 

    Alle Veranstaltungen beginnen jeweils um 20:15 Uhr im Kino des DeutschenFilmmuseums, Schaumainkai 41, Frankfurt am Main.

    Eintritt frei. Platzzahl beschränkt.

    Kartenreservierungen empfohlen unter: 069 961 220-220.


    Eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main und des Exzellenzclusters »Die Herausbildung normativer Ordnungen« in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filmmuseum im Rahmen der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA), mit finanzieller Unterstützung der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt am Main und des Kulturamts der Stadt Frankfurt am Main.

    Die Veranstaltung steht allen Studierenden des hFMA-Netzwerks offen! Aufgrund der Beteiligung des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ sind die Veranstaltungen kostenfrei zugänglich. Die Studierenden der beteiligten Institutionen können im Rahmen der Veranstaltung Scheine erwerben. 

    Sämtliche Vorträge werden aufgezeichnet und auf der Website der hFMA verlinkt.

    Physical Theatre & Schauspieldramaturgie Master Class 21.04 - 23.04.2017 mit Marcelo Miguel

    Durch Schauspielerdramaturgie kann der Schauspieler eine Technik beherrschen, welche es ihm ermöglicht eine eigene Geschichte für seine Rolle zu erschaffen, durch die es zur Erscheinung einer neuen Schicht seiner Darstellung kommt.
    Während der lezten Jahre meiner Arbeit in Kooperation mit dem Odin Theater in Dänemark und „Das Theater Instrumental“ in Freiburg, habe ich mich intensiv damit...

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    Durch Schauspielerdramaturgie kann der Schauspieler eine Technik beherrschen, welche es ihm ermöglicht eine eigene Geschichte für seine Rolle zu erschaffen, durch die es zur Erscheinung einer neuen Schicht seiner Darstellung kommt.

    Während der lezten Jahre meiner Arbeit in Kooperation mit dem Odin Theater in Dänemark und „Das Theater Instrumental“ in Freiburg, habe ich mich intensiv damit auseinandergesetzt, wie der Schauspieler in seiner absoluten Einsamkeit, ohne die Präsenz eines Regisseurs, sein Bühnematerial kreieren kann. Dieser Prozess bedeutet harte Arbeit für den Schauspieler – die Konfrontation mit sich selbst, die Entwicklung von Physical Actions und einer eigenen Dramaturgie für ein Theaterstück, unabhängig davon, ob es ein Solo- oder eine Gruppen-Performance wird.

    www.theater-instrumental.de

    ANMELDUNG & KONTAKT


    Ernst Lubitsch Lecture & Film: Dirk Schaefer, "BROKEN LULLABY (THE MAN I KILLED)", USA 1932, 76 Min.

    Lubitsch-Kitsch und Lubitsch Touch

    THE MAN I KILLED – der Originaltitel klang dem Studio zu sehr nach Ernst und zu wenig nach Lubitsch. Aber auch als BROKEN LULLABY ist dieser „Teutonic tearjerker“, der von Krieg und Musik, Versöhnung und Vergessen erzählt, bei Publikum und Kritik durchgefallen – noch klarer und vor allem nachhaltiger als später TO BE OR NOT TO BE, bei dem es ja auch hieß, der...

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    Lubitsch-Kitsch und Lubitsch Touch

    THE MAN I KILLED – der Originaltitel klang dem Studio zu sehr nach Ernst und zu wenig nach Lubitsch. Aber auch als BROKEN LULLABY ist dieser „Teutonic tearjerker“, der von Krieg und Musik, Versöhnung und Vergessen erzählt, bei Publikum und Kritik durchgefallen – noch klarer und vor allem nachhaltiger als später TO BE OR NOT TO BE, bei dem es ja auch hieß, der Regisseur habe sich im Ton vergriffen. Neben der Frage, wieviel beide Filme miteinander zu tun haben, soll es darum gehen, wie das klingt: Lubitsch. Wie arbeitet er mit der Tonspur? Wie reimt sich Lubitsch-Kitsch auf Lubitsch Touch – nicht nur in BROKEN LULLABY?

    Dirk Schaefers Name steht im Filmabspann für die Gesamtkonzeption und Gestaltung aller Klangereignisse (Musik, Geräusche, Sprache). Seit 1983 hat er auf diese Weise zahlreiche preisgekrönte künstlerische Kurzfilme, Videos und Installationen mitgestaltet, zuletzt etwa „Coming Attractions“ (Peter Tscherkassky, 2010; Goldener Löwe in Venedig 2010). Neben Vorträgen und Aufsätzen zu Film, Musik und Bildender Kunst gestaltet er Filmprogramme, zuletzt eine Reihe zum Ersten Weltkrieg im Film. Lebt als Bielefelder in Berlin und Köln.

    Film:
    BROKEN LULLABY (THE MAN I KILLED), USA 1932, 76 Min.


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